Füchse in der Stadt

Füchse

Bild eines Fuchses
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Füchse haben in Hausgärten und im innerstädtischen Raum ein neues Lebensquartier gefunden. Damit einher gehen oft erhebliche Beeinträchtigungen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Doch der Mensch wird sich auf die Anwesenheit des Fuchses und die damit verbundenen Pobleme einstellen müssen. Denn der Fuchs wird nicht mehr aus dem Stadtebiet verschwinden. Deshalb macht die Stadtverwaltung Vorschläge und gibt Hinweise um die Probleme auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Bejagung mit Kastenfallen
Im Bereich des Eigenjagdbezirks Karlsaue wurde bereits über mehrere Jahre entgegen den bisherigen Aussagen von Fachleuten gute Erfahrungen mit einer Reduktion der Füchse durch eine intensivere Bejagung gemacht. Diese Erfahrungen will die Stadt nutzen und empfiehlt zunächst eine Bejagung von Jungfüchsen in den Hausgärten mit der Kastenfalle. Hierzu stehen einige für die Fallenjagd berechtigte Jäger zur Verfügung. Die will aber dazu aufrufen, dass sich weitere Jäger zur Verfügung stellen. Beauftragt werden müssen diese Jäger jedoch von den jeweiligen Grundstückseigentümern selbst, die dann auch die Kostenfrage mit dem Jäger regeln müssen. Die entsprechenden Kontakte vermittelt die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt, Telefon 7 87 – 30 64, auf Nachfrage.

Bejagung in Randbereichen
Zu einem späteren Zeitpunkt, vorzugsweise in winterlichen Nächten, soll dann in Absprache mit den Jagdpächtern eine Bejagungen mit der Schrotflinte zusätzlich in der Randflur zu den Siedlungsgebieten vorgenommen werden, um vornehmlich Altfüchse zu bejagen, die mit der Kastenfalle kaum zu fangen sind. Durch diese Bejagung soll auch erreicht werden, das beim Fuchs seine ursprüngliche natürliche scheu vor dem Menschen wieder erzeugt wird.

Auswertung und veterinärmedizinische Untersuchung
Diese Maßnahmen sollen zunächst als Versuch durchgeführt werden. Dazu sind einige für die Auswertung dieses Versuches notwendige Angaben bei der Jagdbehörde zu hinterlassen. Dazu gehört z. B. auch Mitteilungen über festgestellt Fuchsbauten. Die erlegten Füchse sollen veterinärmedizinisch auf den Befall mit dem Fuchsbandwurm untersucht werden. So soll gesichertes und wissenschaftlich nachweisbares Zahlenmaterial gewonnen werden, die für mögliche weitergehende Maßnahmen unabdingbar sind. Als weitere Maßnahme kommt die Behandlung der Füchse mit einer Bandwurmkur in Betracht.

Ratschläge an die Bürger
Unabhängig von den jagdlichen Maßnahmen müssen die Bemühungen der Bürgerinnen und Bürger selbst fortgeführt werden. Zu berücksichtigen ist dabei, dass Wildtiere wie der Fuchs sich in die Siedlungsgebiete ziehen, weil das Nahrungsangebot erheblich besser ist als in der freien Feldflur oder dem Wald.

Den Bürgerinnen und Bürgern wird besonders empfohlen: 

  • ihre Grundstücke sauber zu halten, so dass der Fuchs keine Nahrung findet.(Komposthaufen, Müllbehälter)
  • das Füttern der Füchse zu unterlassen .
  • Hohlräume am und unter dem Haus, der Veranda und der Garage sicher zu verschließen.
  • Hunde, die Mäusefänger sind, regelmäßig auf Bandwürmer zu behandeln.

Eine wirksame Maßnahme zur Fernhaltung des Fuchses vom Grundstück ist natürlich eine fuchssichere Zaunanlage. Das ist allerdings teuer und setzt voraus, dass der Zaun immer geschlossen ist. Ferner werden auch Duftstoffe angeboten, die den Fuchs vergrämen sollen. Über deren Wirksamkeit hat die Stadt keine Erkenntnisse.

Faltblatt "Füchse in der Stadt"
Das Faltblatt "Füchse in der Stadt" wird allen Interessierten auf Nachfrage von der Unteren Jagdbehörde zugesandt oder kann hier als pdf-Datei runtergeladen werden.