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Kfz-Zulassung: Zulassung von Kraftfahrzeugen/Anhängern aus dem Ausland (Importzulassung)

Beschreibung der Leistung

Die Zulassung eines Fahrzeuges, welches aus dem Ausland nach Deutschland importiert wird, egal ob es sich hierbei um einen reinen Umzug in die Bundesrepublik Deutschland oder einen kompletten Halterwechsel handelt.

Es gibt keinen Unterschied zwischen Motorrädern, PKW, Elektrofahrzeugen, Anhängern und anderen zulassungspflichtigen Fahrzeugen.

Bei Zulassung des Fahrzeuges muss dieses noch für den aktuellen Monat eine gültige Hauptuntersuchung besitzen.

Voraussetzung

Sie sind mit Hauptwohnsitz in der Stadt Kassel oder im Landkreis Kassel gemeldet und haben das Fahrzeug bei einem Importeur aus Deutschland oder direkt im Ausland gekauft.

Verfahrensablauf

Für die Zulassung müssen Sie persönlich vorsprechen. Das Fahrzeug ist grundsätzlich vorzuführen.

  • Wenn Sie nicht persönlich zur Ummeldung Ihres Fahrzeuges vorsprechen können, können Sie sich von einer Person Ihres Vertrauens vertreten lassen. Bitte informieren Sie sich in der Rubrik „Welche Unterlagen werden benötigt“. Die ausgesprochene Vollmacht berechtigt nicht die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer. Dieses Dokument muss zwingend vom Fahrzeughalter unterschrieben sein.

 

Weitere Informationen zum SEPA-Lastschriftmandat, entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link des Hauptzollamtes Gießen:
 

 

Bearbeitungsdauer

Die Änderungen werden sofort in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Die Umschreibung kann nur zu dem Tag erfolgen, an dem Sie oder die von Ihnen bevollmächtigte Person persönlich vorspricht.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass des Fahrzeughalters; bei Vorlage des Reisepasses zusätzlich eine aktuelle Meldebescheinigung
  • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (sog. COC-Bescheinigung)
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) über die Kfz-Haftpflichtversicherung
  • SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
  • ggf. Reservierungsbestätigung für das Wunschkennzeichen
  • Eigentumsnachweis in Form eines Kaufvertrages oder Rechnung von der Person, auf die das Fahrzeug zugelassen wird
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung
  • ggf. Vorführbescheinigung einer anerkannten Prüfstelle (DEKRA, TÜV, GTÜ usw.) oder einer anderen Zulassungsbehörde
  • von einer Identifizierung des Fahrzeuges kann abgesehen werden, wenn das Fahrzeug eine Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO, ein Gutachten nach § 21 StVZO oder eine Begutachtung nach § 13 EG-FGV positiv abgeschlossen hat und diese nicht älter als zwei Wochen ist

 

Wenn das Fahrzeug bereits im Ausland zugelassen war, zusätzlich:

  • ausländische Kraftfahrzeugpapiere oder internationale Zulassungspapiere (im Original)
  • Kennzeichenschilder oder eine Bestätigung der Zulassungsbehörde, dass das Fahrzeug abgemeldet ist und die Kennzeichen eingezogen wurden

 

Wenn das Fahrzeug bereits vorher in Deutschland zugelassen war, zusätzlich:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder den alten Fahrzeugbrief
  • falls die deutschen Papiere von einer ausländischen Fahrzeugbehörde eingezogen wurden, die Bestätigung dieser Behörde, dass die Papiere eingezogen wurden

 

Bitte beachten Sie:

  • ist keine EG-Übereinstimmungsbescheinigung (sog. COC-Bescheinigung) vorhanden, muss eine Datenbestätigung im Original von einem amtlich anerkannten Sachverständigen (§ 2 Nr. 7 und 8 Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV) vorgelegt werden.

Weiterhin zu beachten:

  • kommt das Fahrzeug nicht aus dem EU-Ausland ist ein Gutachten nach §21 STVZO in Verbindung mit §19 (2) STVZO oder §13 EG-FGV vorzulegen. Eine Genehmigung für diese Gutachten ist bei der Bündelungsbehörde im Landkreis Fulda zu beantragen.
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Hauptzollamt (Verzollungsnachweis)

 

Informationen und Kontaktdaten der Bündelungsbehörde entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link:

 

Im Einzelfall sind weitere Dokumente vorzulegen.  Eine genaue Aussage kann durch Vorlage der entsprechenden Unterlagen erteilt werden.

 

ggf. sind zusätzlich vorzulegen:

  • bei Vertretung durch einen Dritten (z. B. Zulassungsdienst):
    Ihre schriftliche Vollmacht und Ihr Ausweisdokument (im Original); der Bevollmächtigte selbst muss sich mit seinem gültigen Personalausweis/Reisepass ausweisen können.
  • bei Zulassung auf Minderjährige:
    die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und deren Personalausweise (im Original); ggf. eine Bescheinigung über das alleinige Sorgerecht (sog. "Negativbescheinigung") bei Alleinerziehenden
  • bei juristischen Personen (GmbH, AG etc.) und Personengesellschaften (OHG):
    die Gewerbeanmeldung und ggf. ein Handelsregisterauszug sowie die Vollmacht des Geschäftsführers und sein Personalausweis (im Original) oder das persönliche Erscheinen des Geschäftsführers
  • speziell bei Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR):
    eine komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel der Gesellschaftervertrag), die Gewerbeanmeldung sowie eine Vollmacht der zeichnungsberechtigten Personen laut Vertrag und deren Personalausweise (im Original); die Vollmacht muss eine Erklärung enthalten, auf welche natürliche Person die Zulassung erfolgen soll
  • speziell bei Vereinen:
    ein Auszug aus dem Vereinsregister sowie die Vollmacht des benannten Vertreters (bzw. der Vertretenden) und sein Personalausweis (bzw. deren Personalausweise) im Original.

 


Welche Formulare werden benötigt?

Weitere Informationen zum SEPA-Lastschriftmandat, entnehmen Sie bitte nachfolgendem Link des Hauptzollamtes Gießen:

 

Bitte beachten Sie, dass das Lastschriftmandat zwingend vom Fahrzeughalter unterschrieben werden muss.

Was kostet die Dienstleistung?

Die Gebühr wird entsprechend der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) erhoben. Ihre Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auskünfte erteilt im Einzelfall die örtlich zuständige Zulassungsbehörde.

Eine genaue Aussage über die anfallenden Gebühren kann nur durch Vorlage der entsprechenden Unterlagen erteilt werden.

Die Gebühr ist bei Antragstellung zu zahlen. Die Zahlungen sind in bar oder mit Girocard möglich. Eine Zahlung mit Kreditkarte ist nicht möglich.

Das Prägen von Kennzeichenschildern ist nicht in den Zulassungsstellen möglich, daher sind diese privat zu beziehen und in den Gebühren nicht berücksichtigt.

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

  • Fahrzeugzulassungs-Verordnung
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt)

Wo finden Sie uns?

Institution: KFZ-Zulassungstelle Kassel
Anschrift: Ölmühlenweg 4
34123 Kassel
Institution: KFZ-Zulassungstelle Baunatal
Anschrift: Harzweg 15
34225 Baunatal
Institution: KFZ-Zulassungstelle Hofgeismar
Anschrift: Garnisonstr. 6
34369 Hofgeismar
Institution: KFZ-Zulassungstelle Wolfhagen
Anschrift: Ritterstr. 1 / Gebäude B Landratsamt
34466 Wolfhagen

Wie sind die Öffnungszeiten?


KFZ - Zulassungsstelle Kassel

Montag: 8 - 12.30 Uhr
Dienstag: 8 - 12.30 Uhr
Mittwoch: 8 - 16 Uhr sowie mit zusätzlicher Terminvereinbarung
Donnerstag: 8 - 12.30 Uhr
Freitag: 8 - 12.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Samstag: 9 - 12 Uhr

KFZ - Zulassungsstelle Baunatal

Montag: 8 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16 Uhr
Dienstag: 8 - 12 Uhr
Mittwoch: 8 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16 Uhr
Donnerstag: 8 - 12.30 Uhr
Freitag: 8 - 12 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Donnerstag: 13.30 - 18 Uhr

KFZ - Zulassungsstelle Hofgeismar

Montag: 8 - 12.30 Uhr
Dienstag: 8 - 11.30 Uhr
Mittwoch: 8 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 8 - 11.30 Uhr
Freitag: 8 - 11.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Montag: 13.30 - 17 Uhr

KFZ - Zulassungsstelle Wolfhagen

Montag: 8 - 11.30 Uhr
Dienstag: 8 - 12.30 Uhr
Mittwoch: 8 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 8 - 11.30 Uhr
Freitag: 8 - 11.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Dienstag: 13.30 - 17 Uhr

Wen können Sie anrufen?

Behördennummer (0561) 115

Montag - Freitag:7 - 18 Uhr
Samstag:9 - 13 Uhr

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