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Aufenthalt zum Studium clear

Beschreibung der Leistung

Ausländische Staatsangehörige - ausgenommen Staatsangehörige der EU-/EFTA-Staaten sowie Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, der Republik Korea und der Vereinigten Staaten von Amerika -, welche sich zum Studium oder zu Forschungszwecken in Deutschland aufhalten möchten, benötigen vor der Einreise ein von der zuständigen deutschen Auslandsvertretung im jeweiligen Heimatstaat ausgestelltes Visum für den beabsichtigten Aufenthaltszweck.

Im Visumsantrag soll der Grund des Aufenthalts konkret bezeichnet werden (z.B. Sprachkurs, anschließendes Studium an der Universität). Die allgemeine Angabe "Studium", "studies", "études" ist nicht ausreichend und führt in der Regel zu zeitlichen Verzögerungen im Visumsverfahren oder gar zur Ablehnung des Antrags.

Dem Visumsantrag sind insbesondere Nachweise des Aufenthaltsgrundes (z.B. Zulassungsbescheid) sowie der Finanzierung des Aufenthalts beizufügen.

Grundsätzliches
Die Aufenthaltserlaubnis kann auch für studienvorbereitende Maßnahmen erteilt werden. Sie soll erstmalig nicht für länger als zwei Jahre erteilt werden. Wurde das Studium aufgenommen, soll die Aufenthaltserlaubnis für jeweils zwei Jahre erteilt und verlängert werden, wenn der Aufenthaltszweck noch nicht erreicht ist und in angemessenem Zeitraum noch erreicht werden kann. Die Aufenthaltsdauer als Studienbewerber darf höchstens 9 Monate betragen.
Während des Studienaufenthaltes soll in der Regel keine Aufenthaltserlaubnis für einen anderen Zweck erteilt oder verlängert werden, sofern nicht ein gesetzlicher Anspruch besteht.

Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt zur Beschäftigung von bis zu 120 Tagen oder 240 halben Tagen im Jahr sowie zur Ausübung studentischer Nebentätigkeiten an der Hochschule oder an einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung ohne zeitliche Beschränkung.

Nach Abschluss des Studiums kann die Aufenthaltserlaubnis um bis zu 18 Monate zur Arbeitsplatzsuche verlängert werden. Ausländischen Studienabsolventen soll die Möglichkeit eingeräumt werden, einen seiner Qualifikation angemessenen Arbeitsplatz zu finden. Die Aufenthaltserlaubnis berechtigt während dieses Zeitraums zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit.

Zu beachten ist, dass hier weiterhin die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen, insbesondere Sicherung des Lebensunterhaltes und Krankenversicherungsschutz vorliegen müssen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Pass
  • Nachweis des bestehenden Aufenthaltsgrundes (z.B. Sprachkursbescheinigung, Immatrikulation)
  • Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz
  • Nachweis der gesicherten Finanzierung
  • 1 biometrietaugliches Passbild (siehe Link "Passbildvorgaben/ePass")


Ein Passbildautomat ist im Wartebereich vorhanden.

  • 4 Bilder kosten 9 Euro und 6 Bilder kosten 10 Euro.
  • Der Passbildautomat ist Montags bis Freitags zu den Öffnungszeiten zugänglich.
  • Der Fotoautomat liefert nicht die Qualität eines Passfotos vom Fotografen.
  • Bei Personen mit sehr hellen Haaren hat der Fotoautomat Probleme, den Kontrast zum Hintergrund richtig darzustellen. In diesen Fällen empfehlen wir, die Fotos beim Fotografen machen zu lassen.
  • Für Personen (insbesondere Kinder) mit einer Körpergröße unter 1,4 Meter ist der Automat nicht geeignet.
  • Die Bürgerinnen und Bürger sollten in der Lage sein, Fotos eigenständig anfertigen zu lassen. Eine Betreuung kann von unserer Seite nur in Ausnahmefällen geleistet werden.

Finanzierung:

Ausreichende Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts stehen dann zur Verfügung, wenn sie dem BAFöG-Regelförderungssatz entsprechen. Als Nachweis der gesicherten Finanzierung kommt insbesondere in Betracht:

  • Darlegung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eltern,
  • Einzahlung einer Sicherheitsleistung auf ein Konto in Deutschland (i.H. eines Jahresbetrages),
  • Hinterlegung einer jährlich zu erneuernden Bankbürgschaft bei einem Geldinstitut im Bundesgebiet (i.H. eines Jahresbetrages),
  • Stipendienbescheinigung eines deutschen Trägers oder einer in Deutschland anerkannten Förderorganisation
  • Stipendium des Heimatlandes, wenn eine deutsche stipendiengebende Organisation die Vermittlung an die Hochschule übernommen hat,
  • Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach § 68 AufenthG durch Dritte.


Krankenversicherung

Der Lebensunterhalt ist nur dann gesichert, wenn Sie auch über einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz verfügen. Auch die Hochschulen verlangen einen Krankenversicherungsnachweis, weil diese anderenfalls Ihre Einschreibung oder Rückmeldung nicht annehmen dürfen. Ihr Krankenversicherungsschutz muss im Umfang der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung entsprechen. Sie sollten sich deshalb um eine Aufnahme bei einer gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland als Student bemühen. Sind Sie dagegen privat krankenversichert, ist eine Einzelfallprüfung erforderlich. Der Umfang des privaten Versicherungsschutzes muss grundsätzlich dem Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen entsprechen. Die private Versicherung kann Ihnen die Vergleichbarkeit mit § 11 SGB V bestätigen. Bei der Ausländerbehörde können Sie ein Merkblatt zum erforderlichen Krankenversicherungsschutz mit einem Vordruck für die Krankenversicherung erhalten.
 


Sprechzeit der Ausländerbehörde in der Universität Kassel

Die Ausländerbehörde bietet allen ausländischen Studierenden, Beschäftigten und Wissenschaftlern an der Universität Kassel an jedem Mittwoch von 13.00 bis 16.30 Uhr ein umfassendes Serviceangebot zum Aufenthaltsrecht in den Räumlichkeiten des Beratungsservice der Uni (Mönchebergstraße 19/ 1. Stock) an. Termine hierfür können beim Studienservice vereinbart werden.

Was kostet die Dienstleistung?

  • Ersterteilung der Aufenthaltserlaubnis: 100 Euro (bis 1 Jahr) oder 110 Euro (länger als 1 Jahr)
  • Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis: 80 Euro
  • Ausstellung einer Fiktionsbescheinigung (vorläufiger Aufenthalt): 20 Euro
  • Ausländer mit Stipendien aus deutschen öffentlichen Mitteln: gebührenfrei

Wo finden Sie uns?

Institution:Abteilung für Zuwanderung und Integration Stadt und Landkreis Kassel
Anschrift: Kurt-Schumacher-Straße 29
34117 Kassel
E-Mail: zuwanderung@kassel.de
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wie sind die Öffnungszeiten?


Offene Sprechzeit

Montag: 8.30 - 12.30 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 12.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Dienstag: 8.30 - 12.30 Uhr
Mittwoch: 14.00 - 17.30 Uhr
Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr
Termine können direkt bei der Ausländerbehörde am Info-Schalter oder über das Servicecenter vereinbart werden!

Wen können Sie anrufen?

Einheitliche Behördenrufnummer: 115
oder Servicetelefon: 0561 / 787-787

Montag-Freitag: 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Was ist noch wichtig?


Nützliche Links im Internet:

Was sollte ich noch wissen?

Verwandte Dienstleistungen:

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 24.01.2012]