Zum Inhalt der Seite springen
Service-Portal-Logo
Zur Startseite

  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Keine Einträge für
    Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • Keine Einträge für
    X
  • Keine Einträge für
    Y
  • Z

Visum und Visumsverlängerung

Beschreibung der Leistung

Grundsätzliche Voraussetzung für die Einreise nach Deutschland ist ein Visum. Keine Visumspflicht besteht für:

  • EU-Staatsangehörige
  • Staatsangehörige folgender Staaten:
    • Island
    • Liechtenstein
    • Norwegen
    • Schweiz

Die Staatsangehörigen von einer kleinen Gruppe von Ländern (z.B. USA, Kanada, Australien) können jedoch auch für einen längeren Aufenthalt visumfrei einreisen und ihren Aufenthaltstitel nach der Einreise beantragen.

Für die Einreise zu einem längeren Aufenthalt (über 3 Monate hinaus) benötigen Sie als Staatsangehörige oder Staatsangehöriger eines anderen Staates ein Visum (nationales Visum). Lediglich für Kurzaufenthalte (bis zu 3 Monate) gibt es für eine Reihe von Staaten eine Befreiung von der Visumpflicht. Eine vollständige Liste finden Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes.


Verlängerung eines Besuchsvisums

Ein von einer Auslandsvertretung erteiltes Besuchsvisum (Schengen-Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten) kann unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden. Hierfür ist die Ausländerbehörde zuständig, in deren Bereich sich der Visumsinhaber derzeit aufhält.

Die Verlängerung ist unter bestimmten Voraussetzungen bis zu einer Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb eines halben Jahres möglich.

Die Voraussetzungen für die Verlängerung sind geregelt in den Allgemeinen Anwendungshinweisen zum Schengener Durchführungsübereinkommen (2.4). Hiernach müssen sich nach der Ausstellung des Visums neue Tatsachen ergeben haben; insbesondere können höhere Gewalt, humanitäre, berufliche oder schwerwiegende persönliche Gründe angeführt werden. Diese Aufzählung ist jedoch nicht abschließend.

In besonders gelagerten Ausnahmefällen (z.B. dringende ärztliche Behandlung, Todesfall eines mitreisenden Familienangehörigen) ist eine Verlängerung des Besuchsvisums über eine Geltungsdauer von 90 Tagen hinaus möglich.

An welche Behörde bzw. Institution muss ich mich wenden?

Für Passangelegenheiten im Ausland sind die vom Auswärtigen Amt bestimmten Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland (Botschaften, Konsulate) zuständig. Über die Internetseite des Auswärtigen Amtes finden Sie alle notwendigen Informationen über und auch von Ihrer zuständigen Deutschen Vertretung.

Über ein Besuchsvisum entscheidet die jeweilige deutsche Auslandvertretung in eigener Zuständigkeit.

Über ein Visum für einen längerfristigen Aufenthalt (z.B. Familienzusammenführung) entscheidet ebenfalls die Auslandsvertretung, allerdings wird in diesem Verfahren die Ausländerbehörde beteiligt.

Bei einem von einer deutschen Auslandsvertretung erteiltes Visum für einen längerfristigen Aufenthalt kann nach der Einreise die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für den jeweiligen Aufenthaltszweck beantragt werden. Eine Verlängerung des Visums erfolgt nicht.

Die Visumserteilung erfolgt immer bei der deutschen Auslandsvertretung.
Die Visumsverlängerung erfolgt bei der zuständigen Ausländerbehörde.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Mit dem Visumsantrag müssen Sie alle erforderlichen Unterlagen einreichen.

Um zeitaufwändige Nachforderungen zu vermeiden, sollten Sie sich rechtzeitig vor Reisebeginn mit der Auslandsvertretung in Verbindung setzen und sich über die von Ihnen einzureichenden Unterlagen informieren.

Für die Verlängerung eines Besuchsvisums bei der zuständigen Ausländerbehörde wird in der Regel ein Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhalts (Verpflichtungserklärung) und ausreichender Krankenversicherungsschutz verlangt. Darüber hinaus müssen die Gründe für die gewünschte Verlängerung nachgewiesen werden. Im Einzelfall können weitere Unterlagen erforderlich sein.


Visum zum Zweck der Eheschließung

Ausländische Staatsangehörige, die nach Deutschland einreisen wollen, um zu heiraten, beantragen bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung ein Visum für den Zweck der Eheschließung. 

Die Ausländerbehörde benötigt vom künftigen Ehegatten nach Eingang des Visumsantrages folgende Unterlagen:

  • Bescheinigung des Standesamtes, dass die für die Eheschließung notwendigen Unterlagen vollständig vorliegen und die Eheschließung von beiden künftigen Ehepartnern im Standesamt angemeldet werden kann
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhaltes des hier einreisenden künftigen Ehegatten. Es ist daher erforderlich, dass gegenüber der Ausländerbehörde eine Verpflichtungserklärung in der Regel durch den künftigen Ehegatten abgegeben wird.

Was kostet die Dienstleistung?

Die Gebühren für die Ausstellung eines Visums werden bei Antragstellung von der deutschen Auslandsvertretung erhoben.

Für ein Verlängerungsvisum werden Gebühren in Höhe von bis zu 75 € fällig.

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

Wo finden Sie uns?

Institution:Abteilung für Zuwanderung und Integration Stadt und Landkreis Kassel
Anschrift: Kurt-Schumacher Straße 29
34117 Kassel
E-Mail: zuwanderung@kassel.de
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wen können Sie anrufen?

Behördennummer (0561) 115

Montag - Freitag:7.00 - 18.00 Uhr
Samstag:9.00 - 13.00 Uhr

Was ist noch wichtig?

Einzelheiten können Sie auf der Internetseite der zuständigen deutschen Auslandsvertretung oder direkt bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung erfragen.

 

Was bei Einreise und Aufenthalt in Deutschland noch zu beachten ist, haben wir in einer Übersicht für Sie zusammengestellt:

Was sollte ich noch wissen?

Gegen einen ablehnenden Bescheid im Visumverfahren können Sie innerhalb eines Monats schriftlich bei der Auslandsvertretung remonstrieren. Die Auslandsvertretung wird den Visumantrag in diesem Fall erneut prüfen.

Kann auch danach nicht festgestellt werden, dass Sie die Visumerteilungsvoraussetzungen erfüllen, so werden Ihnen die für die Ablehnung seines Antrages ausschlaggebenden Gründe nochmals ausführlich in einem Remonstrationsbescheid schriftlich mitgeteilt. Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats beim Verwaltungsgericht Berlin Klage erheben.

Auch gegen den ursprünglichen ablehnenden Bescheid steht Ihnen (statt der Remonstration) innerhalb eines Monats der Klageweg offen.


 

Verwandte Dienstleistungen:

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 17.08.2017]