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Ausbildungsvorbereitung und berufliche Erstausbildung

Beschreibung der Leistung

Alle genannten Angebote werden mit Mitteln des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets sowie kommunalen Eigenmitteln umgesetzt.


Erstausbildung integrativ und kooperativ für benachteiligte junge Menschen

Jährlich werden jeweils acht bis neun - integrative (fachpraktischer Teil der Ausbildung zum größten Teil bei einem Bildungsanbieter) und kooperative (praktischer Teil der Ausbildung in Betrieben) - Ausbildungsplätze beantragt und besetzt. Zwischen 80 und 90 % der teilnehmenden Jugendlichen erreichen einen Ausbildungsabschluss. Die Maßnahmen dauern zwischen 2 und 3,5 Jahren.

Zugangsvoraussetzungen: Die Teilnehmenden selbst oder ihre Eltern müssen von einem öffentlichen Kostenträger finanziert bzw. bezuschusst werden (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, Jugendamt) und weitere Vermittlungshemmnisse haben, wie z.B. Lernschwierigkeiten, schwierige Lebenssituation, alleinerziehend, Migrationshintergrund.


Ausbildungsvorbereitung und Ausbildungscoaching für Alleinerziehende

Während der Ausbildungsvorbereitungsphase werden alleinerziehende junge Mütter bei der Suche nach einem teilzeitausbildenden Betrieb unterstützt. Zentrales Ziel ist die Vermittlung in eine Teilzeitausbildung.

Wenn ein Ausbildungsbetrieb gefunden wurde, werden die alleinerziehenden jungen Frauen in ihrer schwierigen Lebenssituation während der Teilzeitausbildung weiterhin begleitet, gefördert und unterstützt. Die Maßnahmen dauern zwischen 2 und 3,5 Jahren.

Zugangsvoraussetzungen: Die Teilnehmenden müssen von einem öffentlichen Kostenträger finanziert bzw. bezuschusst werden (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, Jugendamt) und bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit gemeldet sein. Sowohl die Ausbildungsvorbereitung als auch das Ausbildungscoaching werden für alleinerziehende Mütter in Stadt und Landkreis Kassel angeboten.


Berufliche Integrationsmaßnahme für Migranten - InMigra

Unterstützung/ Coaching für Besucher/ innen der Abschlussklassen an mehreren Kasseler Haupt- und Gesamtschulen mit Migrationshintergrund - unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes-, die Interesse an einer dualen Berufsausbildung haben. Ziel ist die Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis. In der Maßnahme wird durch ein intensives Einzelcoaching eine bestehende Lücke geschlossen, die bisher mit dem an der Schule beschäftigten Regelpersonal nicht aufgefangen werden konnte. Ämterübergreifendes Projekt mit dem Übergangsmanagement des Schulverwaltungsamtes in den Abschlussklassen.

Zugangsvoraussetzungen: Migrationshintergrund, Auswahl erfolgt durch projektbegleitende Sozialpädagogen/ innen in den Abschlussklassen.


Arbeitsmarkt- und Berufsorientierung für junge Geflüchtete - AmBofF

In den sogenannten InteA - Klassen (Integration durch Anschluss und Abschluss) können junge Geflüchtete und Zuwanderer aufgenommen werden, deren Deutschkenntnisse nicht für die Teilnahme an den allgemeinen Bildungsgängen der Berufsvorbereitung ausreichen. Der InteA - Schwerpunkt liegt auf der Sprachförderung, enthält aber keine berufsorientierenden und berufsfördernden Angebote. Hier setzt die Maßnahme AmBofF an und versucht gezielt, an den drei städtischen Berufsschulen Arnold-Bode, Max-Eyth und Oskar-von-Miller motivierte Schüler/innen ím Alter zwischen 18 und 21 Jahren bei der Ausbildungs- oder Arbeitsplatzsuche zu unterstützen.

Zugangsvoraussetzungen: Besuch einer InteA-Klasse, Eignung und Neigung zu einer Berufsausbildung: Eine Auswahl erfolgt durch projektbegleitende Sozialpädagogen/innen.


Fit für Ausbildung für geflüchtete junge Menschen - FfA

Ziel ist die Vorbereitung junger Geflüchteter auf eine duale Ausbildung in der Verwaltung, der Wirtschaft und insbesondere dem Handwerk. Das Kooperationsprojekt mit JAFKA/ StadtBild findet in Form einer zehnmonatigen Einstiegsqualifizierung statt und soll der Zielgruppe die Voraussetzungen für einen fließenden Übergang in eine duale Berufsausbildung bieten.

Die Einstiegsqualifizierung beinhaltet den Erwerb von Fachsprache, Vertiefung allgemeinbildender Inhalte, theoretische Unterweisung, praktische Tätigkeiten und insbesondere die kulturelle und gesellschaftliche Integration. Die jungen Flüchtlinge erhalten Stützunterricht und werden im Integrationsprozess sozialpädagogisch begleitet.

Zugangsvoraussetzungen: Die Teilnehmenden müssen von einem öffentlichen Kostenträger finanziert bzw. bezuschusst werden (Jobcenter, Sozialamt, Wohngeldamt, Jugendamt) und bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit gemeldet sein.

Wo finden Sie uns?

Institution:Kommunale Arbeitsförderung
Anschrift: Wilhelmsstraße 10
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wer ist für Sie zuständig?


(Sachbearbeitung, stellv. Abteilungsleitung)
Herr Hans-Josef Schmöle
Zimmer: 12 (2.OG)
Telefon: 0561 / 787-5813
Telefax: 0561 / 787-5822
E-Mail: hans-josef.schmoele@kassel.de

(Sozialpädagogische Projektleitung)
Frau Barbara Groll
Zimmer: 7 (3.OG)
Telefon: 0561 / 787-5808
Telefax: 0561 / 787-5821
E-Mail: barbara.groll@kassel.de

(Sozialpädagogische Projektleitung)
Frau Ines Spangenberg
Zimmer: 3 (3.OG)
Telefon: 0561 / 787-5805
Telefax: 0561 / 787-5821
E-Mail: ines.spangenberg@kassel.de

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