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Arbeitsmarktbudget

Beschreibung der Leistung

Seit 2005 werden für eine begrenzte Anzahl an Leistungsberechtigten gem. SGB II oder SGB XII   immer wieder besondere Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für einzelne Personengruppen   mit dem Ziel angeboten, die Einmündung in Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu fördern. Alle über das Arbeitsmarktbudgets umzusetzenden und finanzierten Maßnahmen und Angebote orientieren sich sowohl an den individuellen Bedarfen der Benachteiligten / Langzeitarbeitslosen, als auch an den regionalen Erfordernissen, die im Konsens der Arbeitsmarktakteure festgestellt werden. Die Projekte werden mit hessischen Landesmitteln und aus Mitteln der Europäischen Union finanziert.

Sowohl im städtischen Bereich als auch bei kooperierenden Trägern werden Arbeitsgelegenheiten und Möglichkeiten der Arbeitserprobung als besondere Maßnahmen des Landes für zurzeit nicht erwerbsfähige Personen mit begründeter Aussicht auf Wiederherstellung der Erwerbs- und Beschäftigungsfähigkeit durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sozialpädagogisch begleitet, um im Sinne einer ganzheitlichen Förderung eine Stabilisierung ihrer Lebensfähigkeit und Motivation einzuleiten und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einmündung in Arbeit bzw. Ausbildung zu schaffen.


Zielgruppe

Hilfebedürftige Empfänger von Leistungen nach dem SGB II und dem SGB XII mit dem 1. Wohnsitz im Stadtgebiet Kassel. Das Arbeitsmarktbudget soll die durch bundesrechtliche Regelungen nicht adäquat gelösten Probleme des Arbeitsmarktes für besondere Personengruppen wie z.B. Drogen- oder Suchtkranke, Nicht-Sesshafte, psychisch Kranke. Asylbewerber und Migranten oder ehemalige Strafgefangene einer Lösung näher bringen.


Maßnahmeziel

Ziel ist, die Beschäftigungsfähigkeit benachteiligter Personen durch präventive, flankierende, kultursensible und/oder sozialintegrative Beratungs- und Qualifizierungsangebote zu erhöhen, auch mit dem Ziel des beruflichen Wiedereinstiegs für die "stille Reserve".

  • Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung
  • Wiederherstellung der Erwerbs- und Beschäftigungsfähigkeit
  • Erwerb allgemeiner Arbeitserfahrung und Sozialkompetenz
  • Überprüfung und Verbesserung der Vermittlungschancen und Heranführung an den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Einleitung stabilisierender Maßnahmen, die für die Eingliederung in das Erwerbsleben erforderlich sind, wie z.B. Schuldnerberatung, Suchtberatung, vorübergehende stationäre Unterbringung
  • Stärkung (Stabilisierung) vorhandener Potenziale, Entwicklung eines Selbstwertgefühls
  • bei positiver Entwicklung Übergang in Erwerbsarbeit oder Ausbildung

Zugangsvoraussetzungen

  • Ausreichende Sprachkenntnisse: Arbeitsaufträge und Anweisungen müssen verstanden werden
  • Interesse an den angebotenen Arbeitsfeldern
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft, Anordnungen Folge zu leisten
  • in der Regel mittlere körperliche Belastbarkeit

Fördervoraussetzungen

Bezug von Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt. Vorschlag/Prüfung und Zuweisung durch den persönlichen Ansprechpartner beim Jobcenter der Stadt Kassel (SGB II) oder durch das Sozialamt der Stadt Kassel (SGB XII).


Kurzbeschreibung des Angebots


Organisatorisches

Ein Beginn ist kurzfristig möglich, sofern passende Plätze frei sind und eine Zuweisung der zuständigen Integrationsfachkraft des Jobcenters der Stadt Kassel oder des Sozialamtes der Stadt Kassel vorliegt.

Allgemeine Bewerbungen bei der Stadt Kassel bitte an das Personal- und Organisationsamt senden.


Vergütung

Mehraufwandsentschädigung von 1,- € oder 1,50 € pro Stunde zusätzlich zum Bezug von ALG II oder Hilfe zum Lebensunterhalt.


Besonderheiten, besondere Leistungen

  •  intensive flankierende sozialpädagogische Unterstützung
  •  Berufliche Beratung sowie Alltags- und Lebensberatung
  •  Arbeits- und Schutzkleidung wird gestellt

Wo finden Sie uns?

Institution:Kommunale Arbeitsförderung
Anschrift: Wilhelmsstraße 10
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wer ist für Sie zuständig?


Herr Hans-Josef Schmöle
Zimmer: 8
Telefon: 0561 / 787-5813
Telefax: 0561 / 787-5822
E-Mail: hans-josef.schmoele@kassel.de

Herr Peter Strotmann
Zimmer: 1
Telefon: 0561 / 787-5801
Telefax: 0561 / 787-5821
E-Mail: peter.strotmann@kassel.de

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