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Auskunfts- und Übermittlungssperren

Beschreibung der Leistung

Wenn Sie aus bestimmten Gründen nicht wollen, dass persönliche Daten von Ihnen weitergegeben werden, haben Sie die Möglichkeit, eine Auskunfts- oder Übermittlungssperre zu beantragen.

1. Auskunftssperre (§ 51 Bundesmeldegesetz)

Sie wird auf Antrag eingetragen, wenn der Betroffene glaubhaft macht, dass ihm oder anderen Personen durch eine Auskunft Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliches droht. Diese Auskunftssperren gelten jedoch nicht gegenüber Behörden und können auch gegenüber Privatleuten aufgehoben werden, beispielsweise wenn ein Gläubiger eine Anschrift benötigt, weil er Forderungen hat.

Hinweis: Das Beantragen einer solchen Sperre ist in der Regel nur sinnvoll beim Bezug einer neuen Wohnung.

Die Auskunftssperre ist befristet auf 2 Jahre. Sie können schriftlich eine Verlängerung der Auskunftssperre beantragen.
 


2. Widerspruch gegen Datenübermittlungen

Folgenden Datenübermittlungen können formlos, ohne Angabe von Gründen widersprochen werden:

-   gegenüber einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft, der man nicht
    selbst, aber der ein Familienmitglied angehört.
 

-   gegenüber Adressbuchverlagen
 

-   Sperre für Alters- und Ehejubiläumsdaten
 

-   gegenüber Parteien und ähnlichen Trägern von Abstimmungen

 

-   Widerspruch gegen die Übersendung von Informationsmaterial durch das
     Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr an Personen deutscher
     Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden

 

Die Übermittlungssperren sind unbefristet gültig.
 

Welche Formulare werden benötigt?


Was kostet die Dienstleistung?

Es entsteht keine Verwaltungsgebühr.

Wo finden Sie uns?

Anschrift, Öffnungszeiten, Telefon- und Faxnummer sowie die Email-Adresse finden Sie über den nachfolgenden Link.
 

Wen können Sie anrufen?

Einheitliche Behördenrufnummer: 115
oder Servicetelefon: 0561 / 787-787

Montag-Freitag: 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr