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Häusliche Pflege

Beschreibung der Leistung

1) Häusliche Krankenpflege
Häusliche Krankenpflege aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung wird gewährt, wenn eine Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist, durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt wird,
oder
die häusliche Krankenpflege zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung erforderlich ist
 und keine im Haushalt lebende Person den Kranken im erforderlichen Umfang pflegen und versorgen kann.

Zu den Leistungen der häuslichen Krankenpflege gehört die Behandlungspflege.
Leistungen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung können von den Krankenkassen als Satzungsleistung angeboten werden. Die Leistungen der häuslichen Krankenpflege müssen medizinisch notwendig sein und daher in jedem Fall ärztlich verordnet werden.
 

2.) Hilfe zur Pflege
Die Leistungen der Pflegeversicherung erfolgen im Bereich der häuslichen Pflege in Form von

• Pflegegeld
• Pflegesachleistungen
• oder einer Kombination aus beiden Leistungen

und haben Vorrang vor den Leistungen des Sozialhilfeträgers.

Der Verbleib in der Häuslichkeit entspricht auch meist dem Wunsch der pflegebedürftigen Menschen. Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate,  bestehen und es müssen mindestens geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten vorliegen, um Leistungen von der Pflegeversicherung zu erhalten.

Im Rahmen des SGB XII gilt die zeitliche Einschränkung nicht, es müssen jedoch auch mindestens geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten vorliegen.

Die Feststellung der Pflegebedürftigkeit erfolgt nach Antragstellung bei der Pflegekasse durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Hierbei wird auch festgestellt, ob eine häusliche Pflege durch Angehörige oder ein ambulanter Pflegedienst ausreichend ist oder ob eine stationäre Betreuung sinnvoller ist.

Pflegebedürftige erhalten nach der Schwere der Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten einen Grad der Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad). Der Pflegegrad wird durch ein Punktesystem festgelegt. Auf der Basis der erreichten Gesamtpunkte sind pflegebedürftige Personen in einen der nachfolgenden Pflegegrade einzuordnen:

1.) ab 12,5 bis unter 27 Gesamtpunkten in den Pflegegrad 1:
geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten,
2.) ab 27 bis unter 47,5 Gesamtpunkten in den Pflegegrad 2:
erhebliche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten,
3.) ab 47,5 bis unter 70 Gesamtpunkten in den Pflegegrad 3:
 schwere Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten,
4.) ab 70 bis unter 90 Gesamtpunkten in den Pflegegrad 4:
schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten,
5.) ab 90 bis 100 Gesamtpunkten in den Pflegegrad 5:
schwerste Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.

Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn unterstützen, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Pflegebedürftige können die Zahlung eines Pflegegeldes beantragen. Sie müssen dann selbst in geeigneter Weise den Umfang der erforderlichen Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung sicherstellen. Dies wäre zum Beispiel der Fall,  wenn Ehepartner die Pflege übernehmen.

Sollte diese Versorgungsform nicht oder nur bedingt möglich sein, kann ganz oder teilweise auf professionelle Leistungen durch anerkannte Pflegedienste zurückgegriffen werden (Pflegesachleistung). Als Pflegesachleistung erhalten Pflegebedürftige durch einen ambulanten Pflegedienst körperbezogene Pflegemaßnahmen und pflegerische Betreuungsmaßnahmen sowie auch Hilfen bei der Haushaltsführung als Sachleistung (häusliche Pflegehilfe).

 

 

Häusliche Pflege Pflegesachleistungen
PG 1
Anspruch nur über Entlastungsbetrag (125 €)
PG 2
689€
PG 3
1.298€
PG 4
1.612€
PG 5
1.995€
Häusliche Pflege Pflegegeld
PG 1
-
PG 2
316€
PG 3
545€
PG 4
728€
PG 5
901€
Pflegevertretung erwerbsmäßig
Aufwendungen bis 8 Wochen im Kalenderjahr
PG 1
-
PG 2
1.612€
PG 3
1.612€
PG 4
1.612€
PG 5
1.612€
Kurzzeitpflege
Aufwendungen bis 8 Wochen im Kalenderjahr
PG 1
Anspruch nur über Entlastungsbetrag (125€)
PG 2
1.612€
PG 3
1.612€
PG 4
1.612€
PG 5
1.612€
Teilstationäre Tages- und Nachtpflege
PG 1
Anspruch nur über Entlastungsbetrag (125€)
PG 2
689€
PG 3
1.298€
PG 4
1.612€
PG 5
1.995€
Entlastungsbetrag
PG 1
125€
PG 2
125€
PG 3
125€
PG 4
125€
PG 5
125€
Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen
PG 1
214€
PG 2
214€
PG 3
214€
PG 4
214€
PG 5
214€
Vollstationäre Pflege
PG 1
125€
PG 2
770€
PG 3
1.262€
PG 4
1.775€
PG 5
2.005€
Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel
PG 1
40€
PG 2
40€
PG 3
40€
PG 4
40€
PG 5
40€

Welche Formulare werden benötigt?


Wo finden Sie uns?

Institution:Sozialamt
Anschrift: Obere Königsstraße 8
34117 Kassel
E-Mail: sozialamt@kassel.de
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Sachgebietsleitung

Ansprechpartner: Herr Möller
Telefon: 0561/787-5167
Telefax: 0561/787-885167
E-Mail: reinhold.moeller@kassel.de
Büro: K 340

Wie sind die Öffnungszeiten?


Öffnungszeiten

Montag: 9:00 - 10:30 Uhr
Mittwoch: 9:00 - 10:30 Uhr
Freitag: 9:00 - 10:30 Uhr
oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Wer ist für Sie zuständig?


(Ambulante Pflege/Tagespflege A - Bre )
Herr Frank Gundlach
Zimmer: K618
Telefon: 0561 / 787-5034
Telefax: 0561 / 787-885034
E-Mail: frank.gundlach@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Brf - Er)
Frau Gerhild Gunst-Beyer
Zimmer: K616
Telefon: 0561 / 787-5639
Telefax: 0561 / 787-885639
E-Mail: gerhild.gunst-beyer@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Es - Grl)
Frau Ulrike Schwarz-Friedrich
Zimmer: K620
Telefon: 0561 / 787-5641
Telefax: 0561 / 787-885641
E-Mail: ulrike.schwarz-friedrich@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Grm - Koe)
Herr Gunter Krantz
Zimmer: K622
Telefon: 0561 / 787-5256
Telefax: 0561 / 787-885256
E-Mail: gunter.krantz@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Kof - Mom)
Frau Angelika Mol
Zimmer: K614
Telefon: 0561 / 787-5061
Telefax: 0561 / 787-885061
E-Mail: sozialamt@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Mon - Rol)
Herr Dirk Schweinsberg
Zimmer: K614
Telefon: 0561 / 787-5114
Telefax: 0561 / 787-885114
E-Mail: dirk.schweinsberg@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Rom - Sie)
Frau Gabriele Lengemann
Zimmer: K616
Telefon: 0561 / 787-5058
Telefax: 0561 / 787-885058
E-Mail: gabriele.lengemann@kassel.de

(Ambulante Pflege/Tagespflege Sif - Z)
Frau Cornelia Stage
Zimmer: K622
Telefon: 0561 / 787-5648
Telefax: 0561 / 787-885648
E-Mail: cornelia.stage@kassel.de

Verwandte Dienstleistungen:

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 27.02.2017]