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Kinder- und Jugendschutz

Beschreibung der Leistung

Unter "Kinder- und Jugendschutz" wird eine Vielzahl von Regelungen und Maßnahmen verstanden, die dazu beitragen, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen. Junge Menschen haben Anspruch auf eine gesunde geistige, körperliche und psychische Entwicklung sowie auf Schutz vor körperlicher und seelischer Vernachlässigung, Misshandlung und vor sexuellem Missbrauch.

Mögliche Gefährdungen sind in den unterschiedlichsten Lebensbereichen vorhanden, wie z. B. durch Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum, darüber hinaus auch durch den Missbrauch von Medikamenten, Essstörungen, andere Suchtmittel, Jugendkulturen.
Kinder und Jugendliche sind auch von Gewalt in jeglicher Form bedroht oder betroffen, vor denen sie es zu schützen gilt.
Auf Grund der technischen Entwicklung drohen auch Gefährdungen aus dem Bereich der Medien u. a. durch Internet, Computer und Musik.


Inhalt und Zielsetzung

Solche Gefährdungssituationen können sich beispielsweise auch durch Pornografiedarstellungen in den Medien, destruktive Sekten und okkulte Praktiken ergeben.

Ziel des Kinder- und Jugendschutzes ist es deshalb, Konzepte zu entwickeln und erzieherische Maßnahmen und Angebote einzuleiten, die dazu beitragen, die Konfliktfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Eigenverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu stärken, damit sie frühzeitig negative Einflüsse erkennen, verantwortlich reagieren und damit umgehen können.


Die Jugendschutzgesetze

In den Jugendschutzgesetzen sind die wesentlichen Gefährdungstatbestände aufgenommen.
Eine eindeutige Grundlage hierfür bietet das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII), das im § 14 explizit die Notwendigkeit solcher Angebote und Maßnahmen hervorhebt.
 

  • Allgemeines Jugendschutzgesetz (JuSchG) mit den Teilbereichen, Jugendschutz in der Öffentlichkeit und im Bereich der Medien
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG),
  • das Zutrittsalter für Spielotheken, Videotheken, Filmveranstaltungen, Gaststätten, Tanzveranstaltungen
  • die Abgabe von Alkoholika an Jugendliche
  • Rauchen in der Öffentlichkeit und Abgabe von Tabakwaren
  • die Verbreitung jugendgefährdender Medien
  • die Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen

Die Bestimmungen der Jugendschutzgesetze richten sich nicht unmittelbar an Kinder und Jugendliche.
Adressaten sind vorrangig Gewerbetreibende und Veranstalter. Zur Abwehr von Jugendgefährdungen gewährleistet das JuSchG die notwendigen ordnungs-, polizei- und gewerberechtlichen Eingriffe und Kontrollen.


Die Jugendschutzbeauftragte

Die Jugendschutzbeauftragte unterstützt und berät im Sinne des erzieherischen und gesetzlich reglementierenden Kinder- und Jugendschutzes die pädagogisch Verantwortlichen wie Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter etc. durch Aufklärung, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der Planung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen. Darüber hinaus leitet sie in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und den Ordnungsbehörden konkrete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ein.
Die Einhaltung der Jugendschutzgesetze wird durch die Polizei- und Ordnungsbehörden in enger Zusammenarbeit mit der Jugendschutzbeauftragten überwacht.

An welche Behörde bzw. Institution muss ich mich wenden?

An die örtlichen Jugendämter. [*]

Wo finden Sie uns?

Institution:Kinder- und Jugendförderung
Anschrift: Mühlengasse 1
34125 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wie sind die Öffnungszeiten?

Nach telefonischer Vereinbarung

Was ist noch wichtig?


Infothek

Materialien zum Thema Jugendschutz im Jugendamt

Die Jugendschutzgesetze bieten Eltern und Pädagogen, nicht zuletzt auch Gewerbetreibenden und Veranstaltern, eine wichtige Orientierungshilfe .

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich bei der Jugendschutzbeauftragten über die Jugendschutzbestimmungen zu informieren oder über die Infothek kostenlos Aufklärungsbroschüren, Fachliteratur oder Arbeitshilfen in begrenzter Anzahl anzufordern.

Wer ist für Sie zuständig?


(Präventiver Jugendschutz)
Frau Cornelia Stephan
Zimmer: 208
Telefon: 0561 / 787-5105
Telefax: 0561 / 787-5065
E-Mail: cornelia.stephan@kassel.de

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 12.05.2010]