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Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Beschreibung der Leistung

Wer die Altersgrenze erreicht hat (je nach Einzelfall 65 Jahre und älter) oder als Erwachsener aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer voll erwerbsgemindert ist, kann Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erhalten.

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung soll – wie die Hilfe zum Lebensunterhalt – den notwendigen Lebensunterhalt sicherstellen. Das betrifft insbesondere die Kosten für Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung sowie für persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens, wie etwa Telefon, Zeitung oder den Konzertbesuch.

Leistung für Heimbewohner

Leben die Betroffenen in einem Pflege-, Behinderten- oder Seniorenheim, so erhalten sie einen Betrag für die Kosten der Unterkunft und Heizung. Berechnungsgrundlage sind die durchschnittlichen Kosten eines Einpersonenhaushaltes im Bereich des jeweiligen Trägers.

Umfang der Grundsicherung

Die Höhe der Leistung hängt von der Bedürftigkeit ab, eigenes Einkommen und Vermögen hat die zuständige Stelle bei der Berechnung zu berücksichtigen.

Angehörige werden bei der Grundsicherung (im Gegensatz zur Hilfe zum Lebensunterhalt) nur dann für etwaige Unterhaltsverpflichtungen herangezogen, wenn ihr Jahreseinkommen über 100.000,00 Euro liegt. Eine so genannte Erbenhaftung hat der Gesetzgeber ausgeschlossen, die Erben sind somit nicht verpflichtet, entstandene Kosten der Grundsicherung zurückzuerstatten.

Diese Regelungen sollen es Betroffenen erleichtern, die Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bedürftigkeit

Die Betroffenen müssen bedürftig sein, das heißt ihr Einkommen und Vermögen (beziehungsweise das ihres Ehegatten/Lebensgefährten) reicht nicht aus, um den notwendigen Lebensunterhalt sicherzustellen.

Haben die Hilfebedürftigen unterhaltspflichtige Eltern oder Kinder, darf deren jährliches Einkommen 100.000,00 Euro nicht übersteigen.

 

Wer kann Grundsicherung erhalten?

Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, die

  • die gesetzliche Altersgrenze erreicht haben oder
  • das 18. Lebensjahr vollendet haben und unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage dauerhaft voll erwerbsgemindert sind

und

  • die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bzw.
  • aus dem Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten, Partners im Rahmen einer eheähnlichen Gemeinschaft oder Lebenspartners, soweit es deren Eigenbedarf übersteigt, bestreiten können.

Zum Einkommen gehören:

  • Renten, auch Renten aus dem Ausland
  • Pensionen
  • Erwerbseinkünfte, auch aus geringfügiger Tätigkeit
  • Einkünfte aus Wohnrechten, Nießbrauchs- und Altenrechten
  • Zinserträge
  • sonstige Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Miet- und Pachteinnahmen
  • Beispielhaft, keine abschließende Aufzählung

Vom Bruttoeinkommen können Steuern, bestimmte Versicherungsbeiträge und mit der Erzielung des Einkommens verbundene Ausgaben abgezogen werden.
 


Zum Vermögen gehören z.B.

  • Haus- und Grundvermögen
  • Kraftfahrzeuge
  • Bargeld
  • Guthaben auf Konten bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen, u.a.
  • Wertpapiere, Aktien und Festgeldkonten
  • Rückkaufswerte von Lebens- und Sterbegeldversicherungen
  • Wertgegenstände

Der Vermögenseinsatz wird vom Sozialamt im Einzelfall geprüft.

Nicht als Vermögen angerechnet werden Geldbeträge bis zu einem Betrag von 1.600 EUR bei Alleinstehenden und 2.214 EUR bei nicht getrennt lebenden Ehepaaren/eheähnlichen Gemeinschaften/Lebenspartnerschaften. Ab dem 60. Lebensjahr erhöhen sich die Beträge auf 2.600 EUR bzw. 3.214 EUR.


Wer hat keinen Anspruch auf Grundsicherung

  • Antragsteller, wenn das Einkommen der Kinder bzw. Eltern jährlich einen Betrag von 100.000 EUR übersteigt (je Kind, Eltern gemeinsam),
  • Antragsteller, die ihre Bedürftigkeit innerhalb der letzten 10 Jahre vor Antragstellung vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben,
  • ausländische Staatsangehörige, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.
  • Hilfesuchende, deren volle Erwerbsminderung nur befristet besteht. Diese haben unter Umständen Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt.

In welcher Höhe kann ich Grundsicherung erhalten?

Die Leistungen ergeben sich aus einer Gegenüberstellung des vom Gesetzgeber vorgegebenen Bedarfs mit dem Einkommen. Der monatliche Bedarf setzt sich zusammen aus:
 

  • dem oder den Regelsatz/Regelsätzen
  • den Unterkunftskosten (inklusive der kalten Nebenkosten)
  • den Heizkosten
  • (eventuellen) Mehrbedarfszuschlägen.
  • (eventuellen) Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen

Regelsätze

Haushaltsvorstand und Alleinstehende 404,00 €
Ehegatten und Lebenspartner, die in einem Haushalt wirtschaften 364,00 €
Haushaltsangehörige
bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
237,00 €
Haushaltsangehörige
vom 7. bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
270,00 €
Haushaltsangehörige
ab Vollendung des 14. Lebensjahres
306,00 €
Volljährige Personen, die weder einen eigenen Haushalts führen noch als
Ehegatte, Lebenspartner oder in einer eheähnlichen / lebenspartnerschaftlichen
Gemeinschaft einen gemeinsamen Haushalt führen
324,00 €

Unterkunftskosten

Die Unterkunftskosten können bis zur Höhe der folgenden Grenzwerte anerkannt werden:

Personen im Haushalt

Grundmiete
inkl. Betriebskosten

Heizkosten

1 373,50 € 61,25 € - 85,00 €
2 452,40 € 73,50 € - 102,00 €
3 528,75 € 91,88 € - 127,50 €
4 639,45 € 106,58 € - 147,90 €
5 801,90 € 121,28 € - 168,30 €

Bei den Heizkosten richten sich die Grenzwerte nach der Heizungsart und der Gesamtgröße des Gebäudes.

Bei Vorliegen besonderer Voraussetzungen (z. B. Krankheit oder Behinderung) können auch die tatsächlichen höheren Miet- und Heizkosten berücksichtigt werden.
Bitte lassen sie sich beraten.
 


Mehrbedarfszuschläge

Nach § 30 SGB XII gibt es für besondere Personengruppen oder besondere Lebensumstände Mehrbedarfszuschläge für:
 

  • Personen, die die gesetzliche Altersgrenze erreicht haben, mit Schwerbehindertenausweis Merkmal G /aG
  • voll Erwerbsgeminderte unter der gesetzlichen Altersgrenze mit Schwerbehindertenausweis Merkmal G/aG
  • Schwangere Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche
  • Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen
  • Behinderte, die das 15. Lebensjahr vollendet und Anspruch auf Eingliederungshilfe haben
  • Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung

Beispiel:

Alleinstehender mit einer Miete von 270 EUR (Grundmiete 190,00 €, Betriebskosten 80,00 €), Heizkosten (Ölheizung) von 60,00 EUR und einer Rente von 500 EUR:

Regelsatz Haushaltsvorstand

404,00 EUR
Grundmiete 190,00 EUR
Betriebskosten 80,00 EUR
Heizkosten 60,00 EUR
Mehrbedarfe
--,--
Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag
--,--
Summe Bedarf
734,00 EUR
Abzüglich Netto-Renteneinkommen 500,00 EUR
Ergänzender Grundsicherungsanspruch
234,00 EUR

Der Antrag für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kassel kann bei der Stadtverwaltung Kassel -Grundsicherungsstelle- gestellt werden.

Leben Sie in einer Einrichtung, ist der Antrag an die Stadt- oder Gemeindeverwaltung zu schicken, in deren Bereich Sie vor der Aufnahme in die Einrichtung gelebt haben.

Sie können sich persönlich, telefonisch, schriftlich oder per Email an uns wenden. Wir beraten Sie gern!

Welche Formulare werden benötigt?


Welche Fristen müssen beachtet werden?

Die Leistung wird in der Regel für 12 Kalendermonate bewilligt. [*]

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

Wo finden Sie uns?

Institution:Sozialamt
Anschrift: Obere Königsstraße 8
34117 Kassel
E-Mail: sozialamt@kassel.de
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wie sind die Öffnungszeiten?


Montag: 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr
Mittwoch: 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr
Freitag: 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr
oder nach vorheriger Vereinbarung

Wer ist für Sie zuständig?


Herr Frank Ludloff
Zimmer: K318
Telefon: 0561 / 787-5093
Telefax: 0561 / 787-885093
E-Mail: frank.ludloff@kassel.de

(A - Ans, Vertr. Bew - Bik)
Frau Martina Bleßmann
Zimmer: K316
Telefon: 0561 / 787-5111
Telefax: 0561 / 787885111
E-Mail: martina.blessmann@kassel.de

(Ant - Beg Vertr. Beh - Berg)
Herr Ralf Sprenger
Zimmer: K316
Telefon: 0561 / 787-5746
Telefax: 0561 / 787-885746
E-Mail: ralf.sprenger@kassel.de

(Boe -Brs, Vertr. Bir - Bod)
Frau Stephanie Müller
Zimmer: K318
Telefon: 0561 / 787-5085
Telefax: 0561 / 787-885085
E-Mail: stephanie.mueller@kassel.de

(Brt - Cim)
Frau Maja Hahn
Zimmer: K322
Telefon: 0561 / 787-5602
Telefax: 0561 / 787-885602
E-Mail: maja.hahn@kassel.de

(Cin - Dre)
Frau Birgit Neumann
Zimmer: K322
Telefon: 0561 / 787-5605
Telefax: 0561 / 787-885605
E-Mail: birgit.neumann@kassel.de

(Drf - Fay)
Frau Gabriele Euler
Zimmer: K324
Telefon: 0561 / 787-5606
Telefax: 0561 / 787-885606
E-Mail: gabriele.euler@kassel.de

(Faz - Gen)
Herr Christian Hahn
Zimmer: K324
Telefon: 0561 / 787-7125
Telefax: 0561 / 787-887125
E-Mail: christian.hahn@kassel.de

(Geo - Grig)
Frau Anja Döhne
Zimmer: K326
Telefon: 0561 / 787-5608
Telefax: 0561 / 787-885608
E-Mail: anja.doehne@kassel.de

(Grih - Heim)
Herr Detlef Klappert
Zimmer: K326
Telefon: 0561 / 787-5603
Telefax: 0561 / 787-885603
E-Mail: detlef.klappert@kassel.de

(Hein - Ich)
Herr Andreas Horn
Zimmer: K328
Telefon: 0561 / 787-5611
Telefax: 0561 / 787-885611
E-Mail: andreas.horn@kassel.de

(Ici - Karak)
Frau Katrin Keil
Zimmer: K328
Telefon: 0561 / 787-5610
Telefax: 0561 / 787-885610
E-Mail: katrin.keil@kassel.de

(Karal - Koc)
Frau Martina Clobes
Zimmer: K330
Telefon: 0561 / 787-5698
Telefax: 0561 / 787-885698
E-Mail: martina.clobes@kassel.de

(Kod - Kur)
Herr Özgür Karaköse
Zimmer: K330
Telefon: 0561 / 787-5612
Telefax: 0561 / 787-885612
E-Mail: oezguer.karakoese@kassel.de

(Kus - Malj)
Frau Silvia Weingarten
Zimmer: K543
Telefon: 0561 / 787-5697
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: silvia.weingarten@kassel.de

(Malk - Mk)
Herr Marc Hofmann
Zimmer: K545
Telefon: 0561 / 787-5793
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: marc.hofmann@kassel.de

(Ml - Not)
Herr Christoph Ullrich
Zimmer: K541
Telefon: 0561 / 787-5082
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: christoph.ullrich@kassel.de

(Nou - Prh)
Herr Michael Schicker
Zimmer: K541
Telefon: 0561 / 787-5795
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: michael.schicker@kassel.de

(Pri - Rt)
Frau Agathe Sopicki
Zimmer: K539
Telefon: 0561 / 787-5692
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: agathe.sopicki@kassel.de

(Ru - Schic)
Frau Anika Heichler
Zimmer: K539
Telefon: 0561 / 787-5699
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: anika.heichler@kassel.de

(Schid - Schul)
Herr Detlef Speelmann
Zimmer: K537
Telefon: 0561 / 787-5607
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: detlef.speelmann@kassel.de

(Schum - Sh)
Frau Sabine Braun-Nagel
Zimmer: K537
Telefon: 0561 / 787-5695
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: sabine.braun-nagel@kassel.de

(Si - Suq)
Herr Rene Sondermann
Zimmer: K535
Telefon: 0561 / 787-5796
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: rene.sondermann@kassel.de

(Sur - Vat)
Herr Christian Griedl
Zimmer: K545
Telefon: 0561 / 787-5794
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: christian.griedl@kassel.de

(Unterkünfte für Flüchtlinge)
Herr Reiner Reich
Zimmer: K311
Telefon: 0561 / 787-5038
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: reiner.reich@kassel.de

(Vau - Wer)
Frau Beate Leyh
Zimmer: K533
Telefon: 0561 / 787-5791
Telefax: 0561 / 787-5765
E-Mail: beate.leyh@kassel.de

Verwandte Dienstleistungen:

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 09.04.2010]