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Untersuchungsberechtigungsschein

Beschreibung der Leistung

Wer noch nicht 18 Jahre alt ist und ein Beschäftigungsverhältnis beginnen will, muss sich einer ärztlichen Untersuchung (Jugendarbeitsschutzuntersuchung) unterziehen. Ohne diese Untersuchung dürfen Arbeitgeber Jugendliche nicht beschäftigen.

Hierfür wird

  • ein Untersuchungsberechtigungsschein
    (dient als Abrechnungsunterlage und ist bei der untersuchenden Ärztin oder dem untersuchenden Arzt abzugeben)
  • und ein Erhebungsbogen benötigt
    (dient zur Darstellung der aktuellen physischen und psychischen Situation und ist vollständig ausgefüllt der untersuchenden Ärztin oder dem untersuchenden Arzt vorzulegen).

 
Der/die Jugendliche kann den Antrag selbst stellen.

Die Aushändigung kann auch an eine/n Sorgeberechtigte/n erfolgen.

Für die 1. Nachuntersuchung benötigen wir eine Bescheinigung des Arbeitgebers über die Beschäftigungsdauer oder eine aktuelle Verdienstbescheinigung.

An welche Behörde bzw. Institution muss ich mich wenden?

Erhalten können Sie den Untersuchungsberechtigungsschein beim zuständigen Meldeamt Ihres Hauptwohnsitzes.
Die Arztwahl ist frei.
Die Kosten der ärztlichen Untersuchung werden vom Land getragen, sofern Ihr Hauptwohnsitz in Hessen ist. [*]

Welche Unterlagen werden benötigt?

Personalausweis bzw. der Reisepass oder soweit vorhanden - der Kinderausweis [*]

Was kostet die Dienstleistung?

gebührenfrei
 

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

Wo finden Sie uns?

Anschrift, Öffnungszeiten, Telefon- und Faxnummer sowie die Email-Adresse finden Sie über den nachfolgenden Link.

Wen können Sie anrufen?

Einheitliche Behördenrufnummer: 115
oder Servicetelefon: 0561 / 787-787

Montag-Freitag: 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

 

Was sollte ich noch wissen?

Das Erfordernis einer Jugendarbeitsschutzuntersuchung entfällt für eine nur geringfügige oder eine nicht länger als zwei Monate dauernde Beschäftigung mit leichten Arbeiten, von denen keine gesundheitlichen Nachteile für die Jugendliche oder den Jugendlichen zu befürchten sind. Diese Voraussetzungen dürften in der Regel bei einer Beschäftigung in den Schulferien erfüllt sein.