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Wohngeld

Beschreibung der Leistung

Wenn das Einkommen Ihres privaten Haushalts nicht ausreicht, um selbst die Kosten für Ihren Wohnraum zu tragen, können Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld haben. Wohngeld wird für Mieter als Mietzuschuss, für Inhaber von Wohneigentum (Eigenheim, Eigentumswohnung) als Lastenzuschuss gewährt.

Achtung:
Das Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Gezahlt wird ab dem 1. des Monats, in dem der Antrag gestellt worden ist.

Maßgebend für die Höhe des Wohngeldes sind die Familiengröße, das Familieneinkommen und die Höhe der zu berücksichtigenden Miete bzw. Belastung. Die wohngeldfähige Miete umfasst die kalten Betriebskosten (sog. Brutto-Kaltmiete), nicht jedoch Umlagen für Heizung und Warmwasser.

Ausgeschlossen von der Wohngeldzahlung sind u. a. Bezieher von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und SGB XII, wenn bei deren Berechnung bereits Unterkunftskosten eingerechnet sind.


Wichtige Hinweise

Für die Beantragung von Wohngeld muss ein "Grundeinkommen" vorhanden sein und das Gesamteinkommen des Haushaltes zur Sicherung des Lebensunterhaltes ausreichen. Hierfür wird der derzeit gültige Sozialhilferegelsatz (siehe Tabelle) zugrunde gelegt. Zudem muss durch eigenes Einkommen zumindest ein Teil der Miete gedeckt werden.

Sozialhilfe Regelsatz

Alleinstehende (volljährig) 399,00 Euro bis 31.12.2015
404,00 Euro
Partner (volljährig) 360,00 Euro bis 31.12.2015
364,00 Euro
18 - 24 jährige Kinder 320,00 Euro bis 31.12.2015
324,00 Euro
14 - 17 jährige Kinder 302,00 Euro bis 31.12.2015
306,00 Euro
6 - 13 jährige Kinder 267,00 Euro bis 31.12.2015
270,00 Euro
Kinder unter 6 Jahren 234,00 Euro bis 31.12.2015
237,00 Euro

Bei der Berechnung von Wohngeld gelten in der Stadt Kassel derzeit folgende Mietobergrenzen:

Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder

Mietobergrenze (ohne Heizkosten)

1 330,00 Euro bis 31.12.2015
390,00 Euro
2 402,00 Euro bis 31.12.2015
473,00 Euro
3 479,00 Euro bis 31.12.2015
563,00 Euro
4 556,00 Euro bis 31.12.2015
656,00 Euro
5 638,00 Euro bis 31.12.2015
750,00 Euro
Für jedes weitere HH-Mitglied 77,00 Euro bis 31.12.2015
91,00 Euro

Welche Unterlagen werden benötigt?


Mietzuschuss

  • vollständig ausgefüllter und unterschriebener Wohngeldantrag
  • Mietvertrag und ggf. Untermietvertrag (alle Seiten)
  • Nachweis über die Mietzahlungen der letzten 3 Monate (Kontoauszug)
  • Bescheide der Stadt Kassel über den aktuellen Abschlag für Wasser und Abwasser

Aktuelle Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder:

  • Erwerbseinkommen: Lohnabrechnung der letzten 12 Monate
  • Selbstständigkeit: Steuerbescheid des Vorjahres
  • Rentner: aktueller Rentenbescheid / Rentenanpassung
  • Arbeitslosigkeit: aktueller Arbeitslosengeld-I-Bescheid
  • Leistungen des Jobcenters: aktueller Arbeitslosengeld-II-Bescheid
  • Grundsicherungsleistungen: aktueller Grundsicherungsbescheid (SGB XII)
  • Studium/Schule: Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG-Bescheid oder Negativbescheinigung sowie Studien. oder Schulbescheinigung
  • Ausbildung: Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)-Bescheid oder Negativbescheinigung, Ausbildungsvertrag und aktuelle Lohnabrechnung

Weitere Einkünfte könnten sein: Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Kindergeld, Kinderzuschlag, Unterhalt, Krankengeld, Übergangsgeld, Zinsen/Kapitalerträge etc.

Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen/Bescheide immer vollständig ein (alle Seiten)

Sie sind getrennt lebend bzw. geschieden:

  • Nachweis über die Regelung des Ehegattenunterhaltes (z.B. Schriftverkehr mit Anwalt/Familiengericht, Unterhaltstitel, etc.)
  • Scheidungsurteil

Sie leben allein mit Kindern  im Haushalt:

  • Nachweis der Unterhaltsansprüche für die Kinder (z.B. Bescheid des Jugendamtes über Unterhaltsvorschuss, Beistandschaft über das Jugendamt, Schriftverkehr mit Anwalt/Familiengericht, Unterhaltsfestsetzung, etc.)

Sie zahlen Kinderbetreuungskosten (z.B. Hort, Kita, etc.):

  • Kita- oder Hort- Vertrag, Rechnung, etc.
  • Kontoauszug als Nachweis der Zahlungen

Sie, bzw. ein HH-Mitglied sind schwerbehindert und/oder pflegebedürftig:

  • Schwerbehindertenausweis (Vor- und Rückseite)
  • Pflegebescheid der Krankenkasse und aktueller Kontoauszug als Nachweis über den Erhalt dieser Leistungen

Bitte beachten:

Alle im Antrag mit "ja" beantworteten Fragen sind mit entsprechenden Nachweisen zu belegen (z.B. Auflistung über erhöhte Werbungskosten, Nachweis über die Art und Höhe des Vermögens, Nachweis über Abfindungszahlungen, Nachweis über Unterhaltspflicht, etc.)

Bei Bedarf werden weitere Nachweise nach Eingang des Antrages angefordert.


Lastenzuschuss

  • Bei Anträgen auf Lastenzuschuss (Eigenheim, Eigentumswohnung) bitten wir um telefonische Terminanfragen über die einheitliche Behördenrufnummer 115.

Die Bearbeitungsdauer von Wohngeldanträgen beträgt derzeit ca. 12 Wochen, nachdem alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen. Der Wohngeldantrag muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein. Damit die Bearbeitung des Antrages ohne weitere Verzögerung erfolgen kann, bitten wir von Zwischenabfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen.

Welche Formulare werden benötigt?


Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

  • Wohngeldgesetz (WoGG)
  • Wohngeldverordnung (WoGV)
  • Verwaltungsvorschrift zum WoGG (WoGVwV)

Wo finden Sie uns?

Institution:Sozialamt - Wohngeld
Anschrift: Wilhelmsstraße 6
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan:Lage im Stadtplan

Wie sind die Öffnungszeiten?


 

 

Wichtige Kundeninformation:

 

Aufgrund der Gesetzesänderung und dem damit verbundenen hohen Antragsaufkommen entfallen ab dem 18. Januar 2016 bis auf Weiteres

die offenen Sprechzeiten in der Wohngeldbehörde.

 

Wohngeldanträge etc. können weiterhin im Hausbriefkasten des Rathauses oder in den Briefkasten an der Eingangstür der Wohngeldbehörde eingeworfen werden.

Dieser wird regelmäßig geleert.

 

Für eine zügige Bearbeitung ist es erforderlich, dass Ihr Antrag vollständig ausgefüllt, unterschrieben und mit allen erforderlichen

Unterlagen eingereicht wird.

 

Sollten noch weitere Unterlagen benötigt werden oder von unserer Seite noch Rückfragen bestehen, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir möchten Sie bitten, von Anfragen zum Bearbeitungsstand Ihres Wohngeldantrages abzusehen.

 

 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

 

 

 

 

 

 

Wen können Sie anrufen?

Einheitliche Behördenrufnummer: 115
oder Servicetelefon: 0561 / 787-787

Montag-Freitag: 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Was ist noch wichtig?


Änderungen zum 1. Januar 2016

Mit dem Gesetz zur Reform des Wohngeldrechts und zur Änderung des Wohnraumförderungsgesetzes (WoGRefG) vom 2. Oktober 2015 erhöht sich das Wohngeld bei der Mehrzahl der Empfängerinnen und Empfänger. Die entsprechenden Vorschriften treten am 1. Januar 2016 in Kraft.

Ob und in welcher Höhe sich für Sie eine Erhöhung ergibt, wird von Amts wegen überprüft. Dazu werden Sie Anfang Januar 2016 einen Bescheid erhalten.

Sie müssen keinen Antrag auf Erhöhung stellen. Sofern Ihnen ein höheres Wohngeld zusteht, wird der höhere Betrag schon ab Januar 2016 ausgezahlt.

Weil die Wohngelderhöhung erst am 1.1.2016 wirksam wird, kann die Wohngeldzahlung für Januar nicht schon im Dezember überwiesen werden, sondern sie wird ausnahmsweise in den ersten Tagen des Januar 2016 auf Ihrem Konto eingehen.

Unabhängig von der Überprüfung Ihres Wohngeldanspruchs müssen Sie der Wohngeldbehörde weiterhin (nach §§27,28 WoGG) folgende Änderungen unverzüglich mitteilen:

  • Die Einnahmen erhöhen sich um mehr als 15 %.
  • Die Miete oder Belastung verringert sich um mehr als 15%.
  • Die Anzahl der Haushaltsmitglieder verringert sich.
  • Der gesamte Haushalt zieht aus der Wohnung aus.
  • Der Wohngeldempfänger oder ein anderes Haushaltsmitglied bekommen eine Transferleistung (z.B. Grundsicherung im Alter und bei voller Erwerbsminderung oder Arbeitslosen- und Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch II) oder haben eine solche beantragt.

 

 

Was sollte ich noch wissen?

Ausführliche Informationen erhalten Sie in der vom Bundesministerium für Verkehr, und digitale Infrastruktur unter "Wohngeld" veröffentlichten Internetseite. [*]


Unterstützung für Familien

Bezieher von Wohngeld haben die Möglichkeit für Ihre Kinder einen Antrag auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes zu stellen. Sofern Ihr Kind anspruchsberechtigt ist, erhalten Sie mit Ihrem Wohngeldbescheid eine entsprechende Bescheinigung.
 

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 30.09.2014]