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Kurzzeitkennzeichen

Beschreibung der Leistung

Wenn Sie eine Probe-oder eine Überführungsfahrt mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug durchführen wollen, benötigen Sie dazu ein Kurzzeitkennzeichen zur einmaligen Verwendung.

Kurzzeitkennzeichen werden zugeteilt, wenn

  • das Fahrzeug den Zulassungsbehörden bekannt ist,
  • eine gültige Hauptuntersuchung (HU) / Sicherheitsprüfung (SP) nachgewiesen wird und
  • das Fahrzeug im Fahrzeugschein konkret bezeichnet wird.

Fahrten ohne Hauptuntersuchung sind in folgenden Fällen möglich:

  • bis zu einer Prüfstelle im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat; ebenso Rückfahrten.
  • zur unmittelbaren Reparatur festgestellter erheblicher oder geringer Mängel in einer nächstgelegenen Werkstatt im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat oder in einem angrenzenden Bezirk und zurück. Dies gilt nicht für Fahrzeuge, die bei der Überprüfung als verkehrsunsicher eingestuft wurden.

Das Kurzzeitkennzeichen wird für höchstens 5 Tage zugeteilt. Der Ablaufzeitpunkt ist auf dem Kennzeichen in einem gelben Feld am rechten Rand vermerkt.  Nach Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb gesetzt werden.

Möchten Sie die Kurzzeitkennzeichen für Fahrten in ein anderes Land nutzen, , klären Sie bitte unmittelbar mit der zuständigen Auslandsvertretung, ob in Ihrem Zielland das deutsche Kurzzeitkennzeichen akzeptiert wird.

Der Antrag auf ein Kurzzeitkennzeichen ist bei der örtlich zuständigen Zulassungsbehörde Ihres Hauptwohnsitzes oder bei der für den Standort des Fahrzeugs zuständigen Zulassungsbehörde zu stellen.

Soweit ein Antragsformular notwendig ist, können Sie es vorab bei der Zulassungsbehörde besorgen und zu Hause ausfüllen. Je nach Angebot Ihrer Zulassungsbehörde steht ein Download-Formular oder ein Online-Dienst über das Internet zur Verfügung.

Sie erhalten von der Zulassungsbehörde einen besonderen Fahrzeugschein, den Sie ausfüllen müssen.

Die Kennzeichenschilder können Sie während der Antragsbearbeitung herstellen lassen. Die Kosten für die Schilder sind in den Gebühren nicht enthalten. Die Kennzeichenschilder werden von der Zulassungsbehörde abgestempelt.

Seit dem 01. April 2015 werden die Kurzzeitkennzeichen einem bestimmten Fahrzeug zugeteilt. Die Verwendung des Kurzzeitkennzeichens für mehrere Fahrzeuge ist nicht möglich.

Es gibt keinen Unterschied zwischen Motorrädern, PKW, Anhänger und anderen zulassungspflichtigen Fahrzeugen.
 

Voraussetzung

Sie sind mit Hauptwohnsitz in der Stadt Kassel oder im Landkreis Kassel
gemeldet und möchten für ein abgemeldetes Fahrzeug Kurzzeitkennzeichen beantragen 

Ausnahme:
Sie können auch ohne einen gemeldeten Wohnsitz in der Stadt Kassel oder im Landkreis Kassel ein Kurzzeitkennzeichen von uns ausgestellt bekommen, wenn Sie den Standort des Fahrzeuges u. a. mit einem Kaufvertrag, einer Händlerbestätigung oder einem Reparaturauftrag einer Werkstatt nachweisen können.

Verfahrensablauf

Für die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens müssen Sie persönlich vorsprechen. Ihr Fahrzeug muss nur dann vorgeführt werden, wenn es sich um ein Im- oder Exportfahrzeug handelt.

  • Wenn Sie nicht persönlich erscheinen können, können Sie sich von einer Person Ihres Vertrauens vertreten lassen. Bitte informieren Sie sich in der Rubrik „Welche Unterlagen werden benötigt“.

 

Bearbeitungsdauer

Das Kurzzeitkennzeichen wird sofort zugeteilt. Das Kennzeichen ist ab dem Tag, an dem Sie oder die von Ihnen bevollmächtigte Person persönlich vorspricht, 5 Tage gültig.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass des Fahrzeughalters; bei Vorlage des Reisepasses zusätzlich eine aktuelle Meldebescheinigung (diese darf nicht älter als 6 Monate sein) 
  • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer), explizit ausgestellt für ein Kurzzeitkennzeichen)
  • Vorlage der Fahrzeugpapiere (diese können auch in einer gut lesbaren Kopie vorgelegt werden):
    • Bei bereits zugelassenen Fahrzeugen die Zulassungsbescheinigung I, sowie den Nachweis der gültigen Hauptuntersuchung.
    • Bei Neufahrzeugen die Zulassungsbescheinigung II, sowie die EG-Übereinstimmungsbescheinigung (sog. COC-Bescheinigung) oder Datenbestätigung (§ 2 Nr. 7 und 8 Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV)

Ggf. sind zusätzlich vorzulegen:

  • bei Vertretung durch einen Dritten:
    Ihre schriftliche Vollmacht und Ihr Ausweisdokument (im Original); der Bevollmächtigte selbst muss sich mit seinem gültigen Personalausweis/Reisepass ausweisen können.
  • bei Zulassung auf Minderjährige:
    die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und deren Personalausweise (im Original); ggf. eine Bescheinigung über das alleinige Sorgerecht (sog. "Negativbescheinigung") bei Alleinerziehenden
  • bei juristischen Personen (GmbH, AG etc.) und Personengesellschaften (OHG):
    die Gewerbeanmeldung und ggf. ein Handelsregisterauszug sowie die Vollmacht des Geschäftsführers und sein Personalausweis (im Original) oder das persönliche Erscheinen des Geschäftsführers
  • speziell bei Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (GbR):
    eine komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel der Gesellschaftervertrag) sowie eine Vollmacht der zeichnungsberechtigten Personen laut Vertrag und deren Personalausweise (im Original); die Vollmacht muss eine Erklärung enthalten, auf welche natürliche Person die Zulassung erfolgen soll
  • speziell bei Vereinen:
    ein Auszug aus dem Vereinsregister sowie die Vollmacht des benannten Vertreters (bzw. der Vertretenden) und sein Personalausweis (bzw. deren Personalausweise) (im Original)

 

Im Einzelfall sind weitere Dokumente vorzulegen.

Was kostet die Dienstleistung?

Die Gebühr richtet sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt). Sie beträgt derzeit 13,10 Euro.

Die Gebühr ist bei Antragstellung zu zahlen. Die Zahlungen sind bar oder mit EC-Karte möglich. Eine Zahlung mit Kreditkarte ist nicht möglich!

Das Drucken von Kennzeichenschildern ist nicht in den Zulassungsstellen möglich, daher sind diese privat zu beziehen und in den Gebühren nicht berücksichtigt.

Welche Fristen müssen beachtet werden?

Kennzeichen und der Fahrzeugschein brauchen der Zulassungsbehörde nach Ablauf des Zeitraums nicht mehr zurückgegeben werden. Sie verlieren nach Ablauf der Frist ihre Gültigkeit. [*]

Bitte beachten Sie:

Sofern Sie innerhalb der Gültigkeitsdauer von 5 Tagen das Fahrzeug anmelden, ist das Kurzzeitkennzeichen vorzulegen!

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

Wo finden Sie uns?

Institution: KFZ-Zulassungstelle Kassel
Anschrift: Ölmühlenweg 4
34123 Kassel
Institution: KFZ-Zulassungstelle Baunatal
Anschrift: Harzweg 15
34225 Baunatal
Institution: KFZ-Zulassungstelle Hofgeismar
Anschrift: Garnisonstr. 6
34369 Hofgeismar
Institution: KFZ-Zulassungstelle Wolfhagen
Anschrift: Ritterstr. 1 / Gebäude B Landratsamt
34466 Wolfhagen

Wie sind die Öffnungszeiten?


KFZ-Zulassungsstelle Kassel

Montag: 08.00 - 12.30 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.30 Uhr
Mittwoch: 08.00 - 16.00 Uhr sowie mit zusätzlicher Terminvereinbarung
Donnerstag: 08.00 - 12.30 Uhr
Freitag: 08.00 - 12.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Samstag: 09.00 - 12.00 Uhr

KFZ-Zulassungsstelle Baunatal

Montag: 08.00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch: 08.00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 08.00 - 12.30 Uhr
Freitag: 08.00 - 12.00 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Donnerstag: 13.30 - 18.00 Uhr

KFZ-Zulassungsstelle Hofgeismar

Montag: 08.00 - 12.30 Uhr
Dienstag: 08.00 - 11.30 Uhr
Mittwoch: 08.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 08.00 - 11.30 Uhr
Freitag: 08.00 - 11.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Montag: 13.30 - 17.00 Uhr

KFZ-Zulassungsstelle Wolfhagen

Montag: 08.00 - 11.30 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.30 Uhr
Mittwoch: 08.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 08.00 - 11.30 Uhr
Freitag: 08.00 - 11.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung

Dienstag: 13.30 - 17.00 Uhr

Wen können Sie anrufen?

Behördennummer (0561) 115

Montag - Freitag:7.00 - 18.00 Uhr
Samstag:9.00 - 13.00 Uhr

Was sollte ich noch wissen?

Grund der Änderung zum 01. April 2015 ist der stark angestiegene Missbrauch von Kurzzeitkennzeichen. Es ist eine Zunahme des Handels mit Kurzzeitkennzeichen festzustellen. Das gegenwärtige System der Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen hat dadurch, dass die betreffenden Fahrzeuge in keinem Fahrzeugregister gespeichert werden, keinerlei Möglichkeiten, eventuellen Fahrzeugverschiebungen entgegenzuwirken. Durch Weiterverkauf der Kennzeichen ist die Feststellung des jeweiligen Halters anhand des Registereintrags nicht möglich. Die fehlende Voraussetzung von Typ- bzw. Einzelgenehmigung und Hauptuntersuchung bzw. Sicherheitsprüfung lässt das Inverkehrbringen verkehrsunsicherer Fahrzeuge zu. Schließlich muss der jeweilige Versicherer des Kennzeichens auch für Unfälle im Ausland eintreten, wenn mit Fahrzeugen zur Verbringung zwischen anderen Staaten Unfälle verursacht werden, d. h. für Nutzungszwecke, die ursprünglich gar nicht vorgesehen waren.

Verwandte Dienstleistungen:

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 08.05.2017]