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Kurzzeitkennzeichen

Beschreibung der Leistung

ACHTUNG! Geltende Änderung ab dem 1. April 2015
 
Kurzzeitkennzeichen werden ab dem 1. April 2015 zugeteilt, wenn

  • eine gültige Hauptuntersuchung (HU)/Sicherheitsprüfung (SP) nachgewiesen wird,
  • das Fahrzeug den Zulassungsbehörden bekannt ist,
  • das Fahrzeug im Fahrzeugschein konkret bezeichnet wird. 

Fahrten ohne Hauptuntersuchung sind nach der neuen Regelung in folgenden Fällen möglich:
Bis zu einer Prüfstelle im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat. Ebenso Rückfahrten.
Zur unmittelbaren Reparatur festgestellter erheblicher oder geringer Mängel in einer nächstgelegenen Werkstatt im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat oder in einem angrenzenden Bezirk und zurück. 
 
Welche Voraussetzungen müssen ab dem 1. April 2015 erfüllt sein, um ein Kurzzeitkennzeichen zu bekommen?
Ein Kurzzeitkennzeichen wird nach der neuen Regelung einem konkreten Fahrzeug zugeteilt, wenn dieses Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist und das Fahrzeug versichert ist. Außerdem muss eine gültige Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung bestehen.
 
Was ist, wenn das Fahrzeug nicht einem genehmigten Typ entspricht oder keine Einzelgenehmigung erteilt ist?
Dann dürfen nur Fahrten, die im Zusammenhang mit der Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis stehen, zur nächstgelegen Begutachtungsstelle im Bezirk der Zulassungsbehörde, die das Kennzeichen zugeteilt hat oder in einem angrenzenden Bezirk, durchgeführt werden.
 
Mein Fahrzeug hat keine gültige Hauptuntersuchung. Kann ich trotzdem ein Kurzzeitkennzeichen bekommen?
Fahrten ohne Hauptuntersuchung sind auch nach der neuen Regelung möglich, jedoch nur bis zu einer Prüfstelle im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat.
 
Was passiert, wenn mein Fahrzeug die Hauptuntersuchung nicht besteht? Darf ich dann mit dem Kurzzeitkennzeichen wieder zurück fahren oder eine Werkstatt aufsuchen?
Ja. Eine Rückfahrt ist möglich im Rahmen der in Frage 3 bereits genannten örtlichen Einschränkung.
Darüber hinaus wird es möglich sein, Fahrten zur unmittelbaren Reparatur festgestellter erheblicher oder geringer Mängel in einer nächstgelegenen geeigneten Einrichtung im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat, oder einem angrenzenden Bezirk und zurück durchzuführen.
Auf Fahrzeuge, die als verkehrsunsicher eingestuft wurden, findet diese Ausnahme jedoch keine Anwendung.
 
Gibt es weitere Beschränkungen zur Nutzung des Kurzzeitkennzeichens?
Ja. Das Kurzzeitkennzeichen darf nur für Probe- oder Überführungsfahrten unter Beachtung der im Fahrzeugschein eingetragenen Beschränkungen genutzt werden. Durch den zukünftig vorliegenden Fahrzeugbezug kann das Kurzzeitkennzeichen außerdem nicht mehr an einem anderen Fahrzeug verwendet werden. Nach Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb gesetzt werden.
 
Was ist der Grund für die Änderung?

Der Missbrauch von Kurzzeitkennzeichen ist in der Vergangenheit stark angestiegen. So ist eine Zunahme des Handels mit Kurzzeitkennzeichen festzustellen. Das gegenwärtige System der Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen hat dadurch, dass die betreffenden Fahrzeuge in keinem Fahrzeugregister gespeichert werden, keinerlei Möglichkeiten, eventuellen Fahrzeugverschiebungen entgegenzuwirken. Durch Weiterverkauf der Kennzeichen ist die Feststellung des jeweiligen Halters anhand des Registereintrags nicht möglich.
Die fehlende Voraussetzung von Typ- bzw. Einzelgenehmigung und Hauptuntersuchung bzw. Sicherheitsprüfung lässt das Inverkehrbringen verkehrsunsicherer Fahrzeuge zu. Schließlich muss der jeweilige Versicherer des Kennzeichens auch für Unfälle im Ausland eintreten, wenn mit Fahrzeugen zur Verbringung zwischen anderen Staaten Unfälle verursacht werden, d. h. für Nutzungszwecke, die ursprünglich gar nicht vorgesehen waren.
 
Gelten für Händlerkennzeichen (rote 06er-Schilder) die neuen Beschränkungen ebenfalls?
Nein. Kraftfahrzeughersteller, Kraftfahrzeugteilehersteller, Kraftfahrzeugwerkstätten und Kraftfahrzeughändler, denen ein rotes Kennzeichen (sog. Händlerkennzeichen) zugeteilt werden kann, unterliegen aber erhöhten Anforderungen insbesondere hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit.
 
Dürfen Kurzzeitkennzeichen nur noch an Antragsteller mit Wohnsitz in Deutschland zugeteilt werden?
Ausländische Antragsteller, die gem. § 46 Abs. 2 Satz 2 FZV einen Empfangsberechtigten benennen, ist ein Kurzzeitkennzeichen zuzuteilen. § 46 FZV gilt weiterhin unverändert auch für das Kurzzeitkennzeichen, denn die Regelung ist weder im § 16a FZV(neu) abbedungen, noch ist § 16a FZV (neu) in § 46 Abs. 2 Satz 2 FZV ausgenommen. Dies betrifft den Anwendungsfall der Wohnortzuständigkeit sowie der Standortzuständigkeit, denn unabhängig von der Frage ob Wohnort- oder Standortzuständigkeit muss es den Strafverfolgungs-/OWi-Behörden möglich sein, etwaige Vergehen zu ahnden. Hierzu wird eine zustellungsfähige Adresse im Inland benötigt.
 
Aus diesem Grund werden von ausländischen Antragstellern, ohne Wohnsitz im Inland, ab Mittwoch (06.05.2015) den Nachweis eines inländischen Empfangsberechtigten gefordert. Diese Person, unabhängig ihrer Nationalität, muss unterschriftlich bestätigen, für den Antragsteller Postsendungen in Empfang nehmen zu wollen. Als Ident-Nachweis ist die Kopie des Bundespersonalausweises oder eines Reispasses mit Meldebescheinigung ausreichend. Einen entsprechenden Vordruck/Nachweis erhalten Sie bei ihrer Zulassungsbehörde.
 
 

An welche Behörde bzw. Institution muss ich mich wenden?

Die Zulassungsbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer Kreisfreien Stadt, in dem bzw. der Sie Ihren Hauptwohnsitz haben oder die für den Standort des Fahrzeugs zuständige Zulassungsbehörde. [*]

Die örtlich zuständige Zulassungsbehörde Ihres Landkreises oder Ihrer kreisfreien Stadt.

Hinweis:
Seit dem 01.11.2012 dürfen Kurzzeitkennzeichen nur noch durch die örtlich zuständige Zulassungsbehörde ausgegeben werden. Zuständig ist die Zulassungsbehörde, wenn der Antragsteller seinen Wohnsitz im Zuständigkeitsbereich dieser Zulassungsbehörde hat.

EU-Bürger, die keinen Wohnsitz im Inland begründet haben, können die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens beantragen, sofern durch ein Personaldokument nicht nur die Identität, sondern auch die Wohnanschrift im EU-Ausland dokumentiert ist. Des Weiteren wird wie bereits beschrieben, der Nachweis eines inländischen Empfangsberechtigten gefordert.
 

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer, explizit ausgestellt für ein Kurzeitkennzeichen)
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
  • bei Firmen: Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung und Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Geschäftsführer, Prokurist)
  • bei Vereinen: Vereinsregisterauszug und Ausweis der verantwortlichen, unterschriftsberechtigten Person (Vorstand)
  • bei Zulassung auf Minderjährige die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und deren Personalausweise (im Original); ggf. eine Bescheinigung über das alleinige Sorgerecht (sog. "Negativbescheinigung") bei Alleinerziehenden
  • Wenn Sie einen Dritten beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen. Außerdem muss er Ihr Ausweisdokument (im Original) bei der Zulassungsbehörde vorlegen. Er selbst muss sich mit seinem gültigen Personalausweis/Reisepass ausweisen können.
  • Nachweis des Bedarfs in Form von Fahrzeugdokumente (Zulassungsbescheinigung I oder bei Neufahrzeugen die Zulassungsbescheinigung II oder einer gut lesbaren Kopie) sowie einen Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung (oder eine gut lesbare Kopie)

 

Was kostet die Dienstleistung?

Die Gebühr richtet sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt). Sie beträgt derzeit 13,10 Euro.

Zusätzlich fallen Kosten für die Kennzeichenschilder an.

Welche Fristen müssen beachtet werden?

Kennzeichen und der Fahrzeugschein brauchen der Zulassungsbehörde nach Ablauf des Zeitraums nicht mehr zurückgegeben werden. Sie verlieren nach Ablauf der Frist ihre Gültigkeit. [*]

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

Wie sind die Öffnungszeiten?


KFZ-Zulassungsstelle Kassel - Ölmühlenweg 4 34123 Kassel

Montag: von 08.00 bis 12.30 Uhr
Dienstag: von 08.00 bis 12.30 Uhr
Mittwoch: von 08.00 bis 16.00 Uhr sowie mit zusätzlicher Terminvereinbarung
Donnerstag: von 08.00 bis 12.30 Uhr
Freitag: von 08.00 bis 12.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung


Samstag: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wir bitten um Verständnis, dass Ihnen die Zulassungsstelle Kassel samstags  ausschließlich für persönlichen Kundenkontakt zur Verfügung steht und Anrufe nicht entgegen genommen werden können.

Termine können direkt bei der Zulassungsbehörde Kassel oder über das Servicecenter unter der allgemeinen Behördennummer 115 vereinbart werden!

Allgemeine Fragen können Sie samstags im Servicecenter Kassel unter der Rufnummer 115 (ohne Vorwahl) in der Zeit von 09.00 bis 13.00 Uhr klären.

Ebenso können an Samstagen keine Firmenzulassungen auf Autohäuser / Kraftfahrzeughändler, Zulassung von Importfahrzeugen und Ausfuhrkennzeichen, sowie Bearbeitungen jeglicher Art von "roten Dauerkennzeichen" (06-er oder 07-er Kennzeichen) erfolgen.
 


Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle Baunatal-Harzweg 15 34225 Baunatal

Montag: von 08.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
Dienstag: von 08.00 bis 12.00 Uhr
Mittwoch: von 08.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr
Donnerstag: von 08.00 bis 12.30 Uhr
Freitag: von 08.00 bis 12.00 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung (ab 02.05.2016)


Donnerstag: von 13.30 bis 18.00 Uhr

KFZ-Zulassungsstelle Hofgeismar-Garnisonstr.6 34369 Hofgeismar

Montag: von 08.00 bis 12.30 Uhr
Dienstag: von 08.00 bis 11.30 Uhr
Mittwoch: von 08.00 bis 11.30 Uhr
Donnerstag: von 08.00 bis 11.30 Uhr
Freitag: von 08.00 bis 11.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung (ab 02.05.2016)


Montag: von 13.30 bis 17.00 Uhr

KFZ-Zulassungsstelle Wolfhagen-Ritterstr. 1/Gebäude B 34466 Wolfhagen

Montag: von 08.00 bis 11.30 Uhr
Dienstag: von 08.00 bis 12.30 Uhr
Mittwoch: von 08.00 bis 11.30 Uhr
Donnerstag: von 08.00 bis 11.30 Uhr
Freitag: von 08.00 bis 11.30 Uhr

Sprechzeit nur mit vorheriger Terminvereinbarung (ab 02.05.2016)


Dienstag: von 13.30 bis 17.00 Uhr

Die gemeinsame Zulassungsbehörde von Stadt und Landkreis Kassel bietet ihren Kundinnen und Kunden in den Zulassungsstellen Hofgeismar, Wolfhagen und Baunatal ab dem 02. Mai 2016 ebenfalls die Möglichkeit einer festen Terminvereinbarung.

So können Besuche in den Zulassungsstellen besser geplant und längere Wartezeiten vermieden werden.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass eine Bedienung ohne Termin zu den Sprechzeiten „mit vorheriger Terminvereinbarung" grundsätzlich nicht mehr möglich ist.

An den übrigen Tagen bieten wir unsere Dienstleistungen in diesen drei Zulassungsstellen aber weiterhin auch ohne feste Termine an. Die übrigen Öffnungszeiten, insbesondere in Kassel – Ölmühlenweg, bleiben unverändert.

Alle Termine können Sie über das Servicecenter der Stadt Kassel (Ruf-Nummer 115 -auch mit Handy, ohne Vorwahl) oder die Zulassungsstellen selbst vereinbaren. Terminabsprachen können maximal vier Wochen vor dem gewünschten Termin erfolgen.

Wen können Sie anrufen?

Einheitliche Behördenrufnummer: 115 (ohne Vorwahl)

Montag-Freitag: 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Verwandte Dienstleistungen:

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 26.03.2015]