Zum Inhalt der Seite springen
Service-Portal-Logo
Zur Startseite

  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Keine Einträge für
    Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • Keine Einträge für
    X
  • Keine Einträge für
    Y
  • Z

Beratung zur Erkrankung durch den Fuchsbandwurm (Echinokokkose)

Beschreibung der Leistung

Der in Europa heimische Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocurlaris) kann auch den Menschen befallen. Die Eier des Erregers werden oral aufgenommen, die Larven setzen sich vor allem in der Leber, seltener auch in Lunge, Gehirn oder anderen Organen ab. Das klinische Bild ist sehr variabel.

Vorkommen

Der Fuchsbandwurm ist in Deutschland besonders im Süden (Baden-Württemberg, Bayern) verbreitet. Der Großteil der in Deutschland bekannt gewordenen Fälle stammt aus ländlichen Regionen der südlichen Bundesländer, einzelne Erkrankungen wurden aber auch aus anderen Bundesländern gemeldet. Als Folge der zunehmenden Besiedlung in Städten und bewohnten Gebieten durch Füchse, aber auch durch Infektionen bei Hunden und Katzen, können Eier des kleinen Fuchsbandwurmes auch in das städtische Umfeld des Menschen gelangen.

Infektionsweg

Der Mensch nimmt die Wurmeier durch verunreinigte Hände entweder nach direktem Kontakt mit Fuchs, Hund oder Katze, an deren Fell die Eier haften können, oder durch Umgang mit verunreinigter Erde auf. Die Möglichkeit der Übertragung durch verunreinigte Nahrungsmittel (Beeren, Pilze) ist noch nicht geklärt. Es wäre jedoch theoretisch möglich, dass die mit dem Fuchsurin ausgeschiedenen Eier auf Gartenobst verweht werden und von dort aufgenommen werden. Das Einfrieren von Obst stellt keine Schutzmaßnahme dar, da diese Eier monatelang in der Tiefkühltruhe
überleben können. Sicher abtöten kann man die Eier nur durch Kochen der Lebensmittel.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit ist nicht bekannt, man geht aber von einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren aus.

Klinische Symptomatik

Die meisten Erkrankten sind zwischen 50 und 60 Jahren alt. Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind sehr selten und wurden überwiegend bei Immunschwäche beobachtet. Nach jahrelangem stillen Verlauf kann das Wuchern der Bandwurm-Eier in der Leber zur Zerstörung des Organs führen. Unbehandelt führt die Erkrankung zum Tod.

Diagnostik

Ein Befall mit dem Fuchsbandwurm lässt sich durch Ultraschall nachweisen. Auch durch eine Blutuntersuchung kann man die Erkrankung erkennen.

Krankheitsverhütung

Die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist die Einhaltung allgemeiner Hygienemaßnahmen, insbesondere Hände- und Nahrungsmittelhygiene. Alle bodennah wachsenden Nahrungsmittel, die möglicherweise mit dem Kot infizierter Endwirte kontaminiert sind, z. B. Beeren, Pilze, Gemüse, Salat und Fallobst sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen und insbesondere in Gebieten mit erhöhtem Risiko möglichst gekocht oder getrocknet werden. Nach Arbeiten, bei denen Kontakt zu Erde bestanden hat, müssen die Hände gründlich gewaschen werden. Hunde sollten regelmäßig entwurmt werden.

Meldepflicht

Nach § 7 Abs. 3 IfSG ist der Nachweis von Echinococcus nicht namentlich direkt an das Robert-Koch-Institut zu melden. In ganz Deutschland wurden beispielsweise für das Jahr 2004 16 Erkrankungen an Fuchsbandwurm gemeldet.

Welche Unterlagen werden benötigt?

keine

Was kostet die Dienstleistung?

keine

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

keine

Wie sind die Öffnungszeiten?


Montag: 8.00 - 16.00 Uhr
Dienstag: 8.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 - 16.00 Uhr
Freitag: 8.30 - 12.30 Uhr

Wer ist für Sie zuständig?


Frau Tanja Aue
Zimmer: 2.10
Telefon: 0561 / 1003-1960
Telefax: 0561 / 1003-1913
E-Mail: tanja.aue@kassel.de

Frau Anke Böckenkamp
Zimmer: 2.05
Telefon: 05671 / 8001-2181
Telefax: 05671 / 8001-2307
E-Mail: anke.boeckenkamp@kassel.de

Herr Peter Hilgenberg
Zimmer: 2.77
Telefon: 0561 / 1003-1969
Telefax: 0561 / 1003-1913
E-Mail: peter.hilgenberg@kassel.de

Herr Detlef Müschen
Zimmer: 3.73
Telefon: 0561 / 1003-1959
Telefax: 0561 / 1003-1913
E-Mail: detlef.mueschen@kassel.de

Herr Klaus-Dieter Rebein
Zimmer: 3.81
Telefon: 0561 / 1003-1976
Telefax: 0561 / 1003-1913
E-Mail: klaus-dieter.rebein@kassel.de

Frau Renate Schwarz
Zimmer: 2.80
Telefon: 0561 / 1003-1973
Telefax: 0561 / 1003-1913
E-Mail: renate.schwarz@kassel.de

Herr Michael Spacek
Zimmer: 3.75
Telefon: 0561 / 1003-1986
Telefax: 0561 / 1003-1911
E-Mail: michael.spacek@kassel.de

Verwandte Dienstleistungen: