Salmonellen

Inkubationszeit

fünf bis 72 Stunden, abhängig von der Infektionsdosis.

Krankheitsbild

Erkrankungsbeginn mit plötzlich einsetzendem Brechdurchfall. Die Stühle sind wässrig und meist nicht blutig. Die Körpertemperatur steigt mitunter auf 39 bis 40°C. Auf Grund der erheblichen Wasser- und Elektrolytverluste kommt es zu Blut­druckabfall und Schwäche. Die Symptome klingen meist nach ein bis zwei Tagen ab, die Erkrankung kann aber auch mehrere Tage dauern. Besonders bei Neugeborenen, Säuglingen, resistenzgeschwächten und sehr alten Menschen kann es zur Sepsis und zu Absiedelungen in andere Organe kommen. Andererseits können Krankheitserschei­nungen nach Infektion auch nur leicht sein oder sogar ganz fehlen. Die Salmonellen werden dann lediglich für einige Tage oder Wochen ausgeschieden.

Ausscheidung

In der Regel wenige Tage bis drei (bis fünf) Wochen. Die Ausscheidungs-dauer kann aber auch mehrere Monate betragen, insbesondere bei Kleinkindern. Eine verlängerte Ausscheidung in der Rekonvaleszenz ist sonst vor allem nach antibiotischer Therapie häufiger zu beobachten. Eine Dauerbesiedlung von Darm oder Gallenblase und damit Ausscheidertum ist extrem selten.

Übertragung

In erster Linie durch Lebensmittel, in denen sich die Salmonellen vor dem Verzehr vermehren konnten. Hygienefehler bei der Zubereitung spielen hier eine wichtige Rolle. Besonders mit Eiern und Fleisch gelangen Salmonellen in den Küchen­bereich.

Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch (Schmierinfektion, fäkal-oral) spielt demgegenüber nur eine untergeordnete Rolle.

Therapie

Ausgleich der Flüssigkeits- und Elektrolytverluste, in der Regel keine Antibi­ose.